Arnold Huber neuer Pächter und Reitlehrer beim RFV Mitterfels

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Respekt vor Pferd und Reiter 

Seit knapp einem Jahr ist Arnold Huber, Pferdewirtschaftsmeister und erfolgreicher Turnierreiter, Pächter und Reitlehrer beim Reit- und Fahrverein Mitterfels-Scheibelsgrub. Er hat in dieser Zeit der Reitanlage seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Das Reiterstüberl gleicht einem eleganten Bistro, wo man bei einem Cappucino geruhsam dem Reitunterricht in der Halle zusehen kann.

Die VIP-Lounge mit dem chinesischen Weisheitsspruch an der Wand steht allen Gästen zum Gedankenaustausch zur Verfügung. Wir wollten wissen, warum der gebürtige Steinfelder (Österreich) nach Mitterfels gekommen ist und welche Ziele er sich im Reitverein gesetzt hat.

 

 

Was hat sie gerade nach Mitterfels verschlagen?

Huber: Nach vielen Stationen als freiberuflicher Reitlehrer in Österreich, Wallersdorf, Landau und zuletzt in Deggendorf, war ich auf den Suche nach einer Bleibe, wo ich in einem guten Umfeld und freundlicher Atmosphäre einen niveauvollen Unterricht geben kann. In Mitterfels hat mich die Herausforderung gereizt, Neues zu beginnen. Hier habe ich offene Türen vorgefunden.

 

Wie sahen die wichtigsten Stationen in ihrem Leben aus:

Huber: Schon als Kind habe ich im Reitstall mitgeholfen und mir so die Reitstunden verdient. Der Stallbesitzer hat mein Talent erkannt und mich sehr gefördert. Höhepunkt meiner reiterlichen Karriere war die Aufnahme in den Bundeskader Österreich und die Teilnahme an der Europameisterschaft „Vielseitigkeit“. Mit „Paolo“ hatte ich ein schwieriges Pferd zu reiten. Von ihm habe ich eine Menge über die Psyche des Pferdes und Respekt vor Pferden gelernt. Neben dem Fachabitur als Pferdewirtschaftsmeister bin ich diplomierter Landwirtschaftlicher Berater und habe an der Landwirtschaftlichen Fachschule in Wien unterrichtet.

 

Haben sie eigene Pferde nach Mitterfels mitgebracht?

Huber: Meine Lebensgefährtin Susanne Müller und ich besitzen zehn eigene Reitpferde, davon laufen acht als Schulpferde. Sie werden ganz nach dem Können des Schülers oder Reiters eingesetzt. Mein Grundsatz ist: Reiter und Pferd sollen sich in der Reitstunde wohl fühlen. Auf der Anlage sind außerdem 13 Pensionspferde untergebracht. Weitere freie Boxen sind noch vorhanden.

 

Was ist in den vergangenen zehn Monaten geschehen?

Huber: Schwerpunkt meiner Arbeit war neben dem Reitunterricht der Umbau des Stalles, um den Pferden ein gutes Zuhause zu schaffen. Der Stall war nicht mehr zeitgemäß. Unter dem Motto „Viel Licht und Luft für die Tiere“ wurden die Boxen vergrößert und die Zwischenwände herausgenommen. Damit wurde das Gemeinschaftsgefühl der Pferde gestärkt. Die Lage der Koppeln wurde verändert und gefahrloser gemacht. Ein regelmäßiger Koppelgang gehört ebenfalls zum Wohlgefühl für ein Pferd.


Was haben sie sich in ihrer Arbeit zum Ziel gesetzt?

Huber: Der respektvolle Umgang mit Schülern und Pferden steht bei mir an oberster Stelle. Das gilt auch für alle, die im Stall ein- und ausgehen. Auf der Anlage sollen sich auch die Angehörigen der aktiven Reiterinnen und Reiter wohl fühlen. Neben Einzel- und Gruppenunterricht in der Halle und auf dem Springplatz bieten wir Ausritte in die Umgebung an. Höhepunkte im vergangenen Jahr waren eine Wanderreitwoche ins Mühlviertel und das traditionelle Weihnachtsreiten. Der „Tag der offenen Stalltür“ im Mai wurde zum Geburtstagsfest für mich. Viele neue Mitglieder konnten gewonnen werden. Auch das Sommerreitturnier wird es wieder geben. Außerdem wollen wir mit unseren Reitschülern auf Turnieren in der Region präsent sein. Ziel ist eine möglichst breit gefächerte Ausbildung der Reiter und die abwechslungsreiche Arbeit mit dem Pferd. Dazu gehören auch sportliche Herausforderungen.

 

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