Glanzvolles Weihnachtsreiten des Reit- und Fahrvereins

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Heilige Drei Könige kamen geritten - Glanzvolles Weihnachtsreiten – Beeindruckende Schau mit Kutsche
 

Mitterfels. (erö) Das Weihnachtsreiten des Reit- und Fahrvereins auf der Reitanlage in Scheibelsgrub hat in diesem Jahr eine Menge Überraschungen geboten.

Die Halle war mit Lichtern dezent geschmückt, auf der Tribüne drängten sich die Zuschauer und das Programm des Nachmittags trug wieder die Handschrift von Reitlehrer Arnold Huber und seinem Team.

Nicht zu vergessen die Voltigiermädchen von Monika Bauer, diesmal auf der jungen Bayernstute „Fifinella“, die noch in Ausbildung steht und zum ersten Mal einen großen Auftritt vor Publikum hatte. Durch den Nachmittag führte Arnold Huber selbst, für den richtigen Ton sorgte Matthias Niemczyk. Vereinsvorsitzender Willi Gürster eröffnete die Veranstaltung vor zahlreichen Gästen, und in der Vorhalle traf man sich bei Glühwein und Gebäck vom Vereinsteam zum Aufwärmen und zu Kontaktpflege.

Ganz ruhig ließen es die Voltigiermädchen angehen. Die Kleinsten, die Jüngste ist erst sechs Jahre alt, zeigten mutig erste Übungen auf dem Pferd, die Älteren bewiesen auf dem Holzpferd, dass sie schon viel gelernt haben. Viel Applaus gab es für die lustige Steckenpferd-Quadrille, die Elke Herzog mit jungen Mädchen und einem jungen Mann eingeübt hatte. Bei flotter Musik schritten, trabten und galoppierten die lustigen Nikolause durch das Dressurviereck und erhielten viel Applaus.

Schönes Bild bei der Dressurquadrille

Im geheimnisvollen Dunkel des Schwarzlichts zeigten Lisa und Sophia, elegant in Weiß und mit funkelnden Lichtern an den Beinen, zu flotter Popmusik einen schnellen Pas de Deux zu Fuß. Mit Disziplin und Ruhe boten anschließend die zwölf Reiterinnen der großen Dresserquadrille in ihrem bunten Outfit zu poppiger Musik ein schönes Bild für den Betrachter.

Spannend wurde es beim nächsten Programmpunkt: Wettspringen mit und ohne Sattel war angesagt. Die Zuschauer waren zu einer Wette aufgerufen: Wer macht weniger Fehler, die Reiter mit oder die ohne Sattel. Dem Sieger winkte eine Gratisreitstunde. Von den vier Reiterinnen und Reitern mussten jeweils drei Hindernisse überwunden werden, und am Ende war es klar: „Ohne Sattel ist man schneller“.

Dann wurde es weihnachtlich: weiß gekleidete Engel mit Wippeflügeln, Hirten in braunem Gewand, die Heiligen Drei Könige mit Krone und Stern zogen in die Halle ein und ritten zu fröhlicher Weihnachtsmusik aus Spanien ihre kleine Show. Dass einer der Könige vom Pferd stürzte, weil die Aufregung von Pferd und Reiter groß war, tat der Sache keinen Abbruch: „Damals zu Christi Geburt waren auch alle ein bisschen aus dem Häuschen“, meinte Reitlehrer Huber gelassen.

Enge Kurven und schnelle Wendungen

Zum guten Schluss war etwas ganz Besonderes geboten: ein Schaufahren der amtierenden bayerischen Meisterin im Kutschenfahren Ann-Kathrin Drumm. Elegant und schnell bewältigte sie mit der erfahrenen Stute Escara vor der leichten Marathonkutsche in Trab und Galopp enge Kurven und schnelle Wendungen. Ganz spielerisch sah das aus. In dieser Kutsche kam dann auch der ersehnte Nikolaus angefahren und brachte süße Überraschungen für alle kleinen und großen Kinder mit.

Bogener Zeitung , 22.12.2015 (erö)

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