Neuer AWO-Hort eröffnet

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    Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Lange Betreuungszeiten sind notwendig
     

    Seit September gibt es in Zusammenarbeit mit dem Markt den neuen Hort der AWO-Sozialen-Dienste an der Grund- und Mittelschule in Mitterfels. Nun wurde er in einem Festakt feierlich eröffnet. In zwei Gruppenräumen werden zur Zeit 20 Mädchen und Buben im Alter von sechs bis 15 Jahren von Einrichtungsleiterin Heidi Baumgartner betreut.

    Ihr zur Seite stehen die Kinderpflegerin Nadja Winkler und Tim Grabers, der hier sein Freiwilliges Soziales Jahr ableistet. Die Betreuung findet an den Schultagen, auch freitags, bis 17 Uhr und weitgehend in den Ferien statt. „Damit können wir der Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch besser Rechnung tragen“, betonte AWO-Geschäftsführer Klaus Hoffmann im Rahmen eines Festaktes. Mit dem Betreuungsteam sei eine gute, pädagogische Versorgung der Kinder gewährleistet. Zehn Hortplätze seien noch frei, so Hoffmann. Umrahmt wurde die Eröffnung mit Musik auf dem Akkordeon von Schüler Michael Kauer.

    Die Angebotspalette der Betreuung reiche von der Mittagsverpflegung, die die Kinder in der nahe gelegenen Marianne-Rosenbaum-Berufsfachschule einnehmen, über Hausaufgabenbetreuung, Freizeitangebote und ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Eine intensive Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrerschaft sei gewährleistet, sagte Hoffmann. Seit Jahrzehnten setze sich die AWO für die Rechte und Chancen von Kindern und Jugendlichen ein, betonte der AWO-Kreisvorsitzende Reinhold Perlak. In Zeiten von immer mehr Alleinerziehenden und der Berufstätigkeit beider Elternteile biete der neue Hort bedarfsgerechte Öffnungszeiten, auch für die Integration von Kindern in besonderen Lebenslagen wie Behinderung oder ausländischer Herkunft. Stellvertretende Landrätin Barbara Unger wies auf die langen Betreuungszeiten, auch in den Ferien, hin: „Sie sind zwingend notwendig“, und würdigte die gute Vernetzung und Strukturierung der AWO. „Nur so können die Aufgaben gestemmt werden“.

    Nach Kündigung der Sozialkraft in der offenen Ganztagsschule habe sich der Marktrat bereits im Mai für den Hort unter der Trägerschaft der AWO entschieden, erklärte Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister Heinrich Stenzel. Die Kosten übernähmen anteilsmäßig Staat, Gemeinden und Eltern. „Für unsere Schule, die einzige im Landkreis mit steigenden Schülerzahlen, ist dies ein weiteres Angebot zum Erhalt des Schulstandortes Mitterfels“, so Stenzel. Rektorin Bianca Luczak hatte die Hortkinder gefragt wie es ihnen gefällt: „Streng sans scho, aber das Essen ist gut“. Auch der feste Tagesablauf werde geschätzt. Ein kleines Spiel der Hortkinder schloss die Feier ab.

     
    Bogener Zeitung , 14.12.2015

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