Jahresversammlung des Freundeskreises Hien-Sölde

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Sanierungsarbeiten fast beendet: Hien-Sölde erstrahlt in neuem Glanz - Im Oktober soll Einweihung sein

 

Nur Erfreuliches gab es bei der Jahresversammlung des Fördervereins "Freundeskreis Historische Hien-Sölde" im Reiterhof Gürster zu berichten.

Die Vereinsvorsitzende, Bezirksrätin Maria Birkeneder, und ihr Team blickten auf ein sehr arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr zurück. Nach der Gründung des Fördervereins 2006 und ersten Arbeitseinsätzen im Frühjahr 2010 sind die Sanierungsarbeiten an dem historischen Gebäude bald abgeschlossen.

 

Die Fassaden sind weiß gekalkt, die Fenster restauriert und gestrichen, die Innensanierung läuft auf Hochtouren. Das Haus strahlt förmlich in neuem Glanz. Und noch etwas Erfreuliches: Die Pläne des

Vorstandes für ein Nutzungskonzept sind aufgegangen: Dank Altbürgermeister Werner Lang und nicht nachlassender Bemühungen von Maria Birkeneder konnte die Volksmusik - Beratungsstelle für Niederbayern/Oberpfalz mit ihrem Leiter Franz Schötz als Dauermieter gewonnen werden. Sie wird im Lauf der nächsten Wochen in die neuen Räume umziehen.

 

Zunächst informierte Birkeneder über den Sanierungsfortgang. Die Heizungs- und Sanitärinstallationen sind weitgehend abgeschlossen, der Anbau bekam neue Fenster und Türen sowie einen Fußboden aus geschliffenem Gussasphalt, eine neue Innentreppe zum Speicher und eine Fußbodenheizung. Vor der Verlegung der Elektroinstallation war die Putzexpertin Norma Zavodnik tagelang am Werk und sicherte alte Putzschichten in den Räumen. Noch im November konnte mit dem Außenputz begonnen werden. In der Flez wurden die gelockerten Platten ergänzt und neu verlegt. Nachdem im Mai der Außenputz und mehrere Anstriche angebracht wurden, konnte das Gerüst entfernt werden.

 

Vereinsmitglieder haben viel Eigenleistung erbracht

Daneben seien viele Eigenleistungen von Vereinsmitgliedern erbracht worden, betonte Birkeneder und zählte auf: Archäologische Grabungen, das Abnehmen des Außenputzes, die Reinigung der Deckenbalken in der Stube von 600 Jahre alten Ruß-, Putz- und Kalkresten seien erfolgt. Aufwendig sei auch die Arbeit der Putzrestaurateurin Norma Zavodnik gewesen, die lose Putzschichten mit flüssigem Lehm hinterspritzte und befestigte, verschiedene Farbschichten freilegte, Verluste von Putz stellen ergänzte und kittete, Risse schloss. Hier leisteten Mitglieder des Freundeskreises viele Stunden Handlangerdienste.

Anschließend erfolgte der Innenanstrich mit Kalkfarbe. Keine leichte Aufgabe, erklärte Birkeneder.

Am Tag des offenen Denkmals im September hätten viele Besucher den Weg in die Hien-Sölde gefunden, auch die Öffnung des Hauses einmal im Monat werde gern angenommen. Nicht zu vergessen zwei kulturelle Ereignisse zugunsten des Hauses: Die Konzerte mit "Miss Costa" und dem Vocalensemble "Exsultate" .

Detailliert informierte Georg Hartlehnert über die finanzielle Situation des Fördervereines.

Auch hier war Erfreuliches zu berichten: "Die überschlägigen Baukosten liegen unter der Schätzung". Allerdings seien darin die Kosten für Einrichtung und Außenanlagen nicht enthalten, so Hartlehnert. Auch Bürgermeister Heinrich Stenzel war erfreut und bezeichnete die Hien-Sölde als Pluspunkt und Schmuckstück für die Marktgemeinde. Mit der Volksmusikstelle dürfe man sich sicher auf mehr Volksmusik in der Gemeinde freuen. Nicht zuletzt sei mit der Restaurierung des Hauses auch die lokale Wirtschaft unterstützt worden, sagte Stenzel und empfahl allen Zweiflern einen Besuch im sanierten Haus.

Bericht : erö (SR-Tagblatt 24.6.2013)

 

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