Feuerwehr-Jahresversammlung 2020

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Ein intensives Jahr mit 39 Einsätzen - Stützpunktfeuerwehr hat 201 Mitglieder

 

Vielfältig und verantwortungsvoll sind die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr. Das zeigte sich bei der Feuerwehr-Jahresversammlung im Landgasthof Fischer: 39 Einsätze mit 62 Feuerwehrleuten und 684 ehrenamtlichen Einsatzstunden seien geleistet worden, so Kommandant Christian Irlbeck. Zwölf Brandeinsätze, 21-mal technische Hilfeleistung, Hilfe bei tödlichen Verkehrsunfällen, eine Sicherheitswache, Hilfe bei Verkehrsunfällen und Waldunfällen, Türöffnungen, aber auch Fehlalarm seien zu verzeichnen gewesen.

Im Juni und September sind drei Großübungen abgehalten worden. Dazu kamen Schulungen, Übungen und Weiterbildung im Landkreis und der SFS Regensburg. Vier neue aktive Mitglieder konnten gewonnen werden: Quirin Weber, Wiebke und Björn Riss und Stefanie Babl.

Ehrungen standen an

Auch Ehrungen wurden vorgenommen: Das Jahresabzeichen im aktiven Dienst erhielten Konrad Feldmeier (20 Jahre), Markus Weber (Gold, 30 Jahre), Erich Rauscher (30 Jahre) sowie Klaus Dietl und Josef Schwarz für 40 Jahre. Vereinsehrungen: Albert Bogner, Erich Rauscher und Markus Weber (30 Jahre), Klaus Dietl und Josef Schwarz (40 Jahre). Es gab sieben Beförderungen und fünf Aktivenabzeichen für 20, 30 und 40 Jahre.

Vereinsvorsitzender Adolf Irlbeck blickte auf das vergangene Jahr zurück: auf den Feuerwehrball und die Teilnahme an Sportmeisterschaften sowie an kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen. Im Juli sei das Notfallseelsorgetreffen mit Gottesdienst in Mitterfels ausgerichtet worden und der „Tag der offenen Tür“ im September sei wieder sehr gut besucht gewesen. An der Jahresversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes habe man sich beteiligt und Kassier Alex Duschl habe mit zwei weiteren Feuerwehrleuten den Vortrag „Vereinssteuerrecht“ besucht. Der Mitgliederstand 201 Personen, 62 aktive, 101 passive und 38 Fördermitglieder. Neue Passivmitglieder sind Michael Graf und Ludwig Graf, neue Fördermitglieder sind Beate und Oliver Schoierer. Der „Tag der offenen Tür“ ist für den 13. September vorgesehen.

Kommandant Christian Irlbeck gab weitere Infos bekannt: Im Mai haben drei Gruppen das Leistungsabzeichen „Lösch“ bestanden, 2020 werde man mit zwei bis drei Gruppen das THL-Abzeichen durchführen. Sieben Personen waren auf Lehrgängen wie Maschinisten- oder Gerätewartlehrgang, Fabian Karl bestand die MTA-Prüfung mit Bravour. Neben neuer Vereinskleidung konnten Feuerwehrhelme und ein Schlauchlagerwagen angeschafft werden. Von der Marktgemeinde seien Schläuche sowie Schutzanzüge und Zubehör bezahlt worden.

Auch Atemschutz-Einsätze

Der Atemschutzbeauftragte Erich Rauscher informierte über fünf Einsätze im vergangenen Jahr, darunter zwei Großbrände von Getreidefeldern. Die Feuerwehr Mitterfels hat derzeit 24 aktive Atemschutzgeräteträger, Simon Hansch und Simon Heigl sind neu hinzugekommen. In Kürze werden Fabian Karl und Simon Plank in die ATS-Ausbildung einsteigen, vier Geräteträger werden im Mai eine Ausbildung am Brandsimulationscontainer beginnen, so Rauscher.

Von einem ausbildungsintensiven Jahr berichtete Jugendwart Matthias Irlbeck. Theoretisches und praktisches Grundwissen seien vermittelt und die sechs Jugendlichen weiter an den aktiven Feuerwehrdienst herangeführt worden. Vier Jugendliche hätten das Deutsche Jugendleistungsabzeichen erfolgreich abgelegt. Beim Wissenstest ging es um die Themen „Notruf“ und „Erste Hilfe“. Schatzmeister Alex Duschl berichtete, dass dank Spenden und Sponsoren und des Erlöses aus dem Tag der offenen Tür ein Überschuss erwirtschaftet werden konnte.

Bürgermeister Heinrich Stenzel bescheinigte der Stützpunktfeuerwehr eine sehr gute Ausbildung, viel Fleiß und ehrenamtliche Stunden. Er dankte für die ständige Bereitschaft der Feuerwehrler, ihren Mitmenschen zu helfen. In den 18 Jahren seiner Amtszeit sei er, zusammen mit der Gemeinde, immer bemüht gewesen, die Feuerwehr mit allem nötigen Rüstzeug auszustatten. Drei große Fahrzeuge seien beschafft und die Erweiterung des Feuerwehrhauses durchgeführt worden. Die Wehr sei auch im Dorf immer präsent gewesen. Er werde auch künftig der Feuerwehr verbunden bleiben, versprach Stenzel.

Abschließend warf KBI Markus Weber einen Blick auf die Kreisfeuerwehr, auf neue Ausbildungszweige wie den Aufbaulehrgang für Gruppenführung Lkw, Maschinistenausbildung, Sprechfunker- und Motorsägekurs. Weber wies auf die Probleme mit Gaffern und den ausufernden Bürokratismus mit Rechnungsstellung von Sicherheitswachen hin. Man werde für eine gemeinsame Lösung kämpfen.

Bericht und Bild : erö (SR-Tagblatt, 6.2.2020)

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