Oldtimerschaufahrt 2014 - 3. Niederbayerischer Bergpreis bei Kaiserwetter

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Autos mit charmanter Optik

Mitterfels. (eh) Achtzig Teilnehmer gingen an den Start, um im Rennen für Oldtimer beim Niederbayerischen Bergpreis mitzumischen, den der Oldtimer-Stammtisch Mitterfels nun zum dritten Mal organisiert und durchgeführt hatte. Verleger Prof. Dr. Martin Balle hatte die Schirmherrschaft übernommen.

Pünktlich am Sonntagvormittag gingen die Teilnehmer in Mitterfels in der Bayerwaldstraße an den Start und wurden von zahlreichen Schaulustigen auf „Gute Fahrt“ geschickt. Ungefähr 60 Kilometer lang war die Strecke, die von den Fahrern und ihren Begleitern bewältigt werden musste. An den Start gingen Fahrzeuge aus dem Jahr 1928 bis 1983 und auch drei Motorräder mit oder ohne Beiwagen machten sich auf den Weg.

Herrliches Panorama konnte genossen werden

Bei herrlichem Sommerwetter und entsprechenden Temperaturen für die vielen offenen Karossen konnte des Öfteren herrliches Panorama genossen werden, das auf der Strecke von Mitterfels über Neukirchen, Inderbogen und Hungerzell, oder von Kohlwessen nach Kostenz, Sankt Englmar und Elisabethszell zahlreiche Highlights bot. Für die Wertungsläufe am Vormittag und am Nachmittag standen jeweils die Strecken von Inderbogen nach Hungerzell und von Kohlwessen nach Kostenz zur Verfügung. Dabei führte nicht die schnellste Streckenzeit zum Sieg, sondern die kontinuierliche Fahrweise. Damit eine sachgerechte Beurteilung möglich war, war das Team um Karsten Paul im Einsatz und gewährleistete eine präzise Zeitmessung.

Steigung und Kurven wurden gemeistert

Zahlreiche Zuschauer an den Bergstrecken zeigten sich begeistert von der Gratisparade der schicken alten Gefährte. Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen vom Autohaus Niedermayer in Neukirchen mit einem Safety-Car zu ihren Bergstrecken geleitet. Dort zeigte sich das fahrtechnische Geschick der Fahrzeuglenker, denn neben der gewaltigen Steigung wurden auch die Kurven mit großer Souveränität gemeistert, die in ihrer Windung Serpentinen gleichen.

Zur Siegerehrung traf man sich am Abend wieder in Mitterfels im Oldtimerstadl. Dort zeigten sich auch Bundestagsabgeordneter Alois Rainer, Stellvertretender Landrat Ewald Seifert, Landtagsabgeordneter Hans Ritt, Bürgermeister Heinrich Stenzel sowie der Profi unter den Teilnehmern, der ehemalige Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, begeistert von der Organisation, der gesamten Veranstaltung, aber natürlich von den vielen Autos „mit charmanter Optik“.

Organisationsteam gab Ergebnis bekannt

Das Organisationsteam Günter Lindekuh, Lothar Eiglsperger, Jürgen Baumeister, Jürgen Eichhorn und Josef Schwarz konnte folgendes Ergebnis bekanntgeben:

  • Auto bis 1945: Michael Hasch mit einem Ford A Speedster, Günter Lainer mit Invicta „Cordery“ (gleichzeitig ältestes Auto), Edwin Dünzl mit Riley Lynx.
  • Auto bis 1958: Sabine Paul mit Mercedes Ponton 220S, Wilhelm Sturm mit Mercedes 220 Cabrio, Ulrich Neumeier mit einem Jaguar XK 140 FHC.
  • Auto bis 1970: Peter Bogner mit Austin Healey 3000, Ludwig Jörn mit Mercedes Pagode 280 SL, Hans-Peter Gröschl mit Mercedes 190SL.
  • Auto bis 1984: Dieter Bauer mit Lancia Beta Coupe, Hubert Stenzel mit Fiat 124 Spider, Georg Burger mit Rusky Super Buggy.
  • Motorräder: Max Kienberger mit BMW R 76 m. Beiwagen (gleichzeitig auch ältestes Motorrad), Max Helmbrecht mit BMX R 27, Josef Saller mit Ducati 900 SD mit Beiwagen.
  • Frauenteam: Sabine Paul mit Mercedes Ponton 220S, Yvonne Steinberger mit Alfa Romeo Spider und Andrea Kienberger mit einem Opel Kadett Rallye.

 

Bericht und Bilder : eh (SR-Tagblatt, 09.7.2014)

 

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