Ein Vierteljahrhundert Burgtheaterverein
Anna-Lena Stierstorfer, Gabriele Krön, Gerda Leiderer, Elke Steininger, Reinhard Stolz, Josef Simmel, Anneliese Kienberger, Gerhard Artinger, Franz Leiderer, Bürgermeister Paul Wintermeier, Lukas Artinger, Monika Sagstetter, Hanna Turowski, Manfred Schudy, Florian Kerscher, Johannes Menacher, Tobias Engl, Tatjana Peintinger (v. l.) Foto: Marie Prietsch
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Ein Vierteljahrhundert Burgtheaterverein

Sommerfest mit Ehrungen und Ausblick auf das neue Projekt mit dem Musical „Sister Act“

Mit einem stimmungsvollen Sommerfest im Burghof hat der Burgtheaterverein Mitterfels am vergangenen Samstag sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Zahlreiche Mitglieder mit ihren Begleitungen, Ehrengäste sowie die gesamte Vorstandschaft kamen zusammen, um auf ein Vierteljahrhundert erfolgreicher Vereinsgeschichte zurückzublicken und gleichzeitig einen Ausblick auf die kommenden Projekte zu geben.

Zu Beginn erinnerte der erste Vorsitzende Gerhard Artinger die Gäste an die Entwicklung des Vereins. Gegründet wurde der Burgtheaterverein vor 25 Jahren von Werner Lang und Josef Simmel. Was damals mit viel Idealismus begonnen habe, habe sich inzwischen zu einer festen Größe im kulturellen Leben der Region entwickelt.

Zahlreiche Mitglieder für ihre Treue geehrt

Im Mittelpunkt des offiziellen Teils standen die Ehrungen der Mitglieder, die dem Verein seit seiner Gründung die Treue gehalten haben. Die Auszeichnungen wurden gemeinsam von der Hauptvorstandschaft vorgenommen. Stellvertretend für den bereits verstorbenen Vereinsgründer Werner Lang nahm dessen Sohn, Musiker Stefan Lang, die Ehrung entgegen. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Ehrenvorstand und Mitgründer Josef Simmel sowie die langjährigen Mitglieder Anneliese Kienberger, Gabriele Krön, Elke Steininger, Gerda Leiderer, Franz Leiderer und Monika Sagstetter. Darüber hinaus wurden weitere 16 Gründungsmitglieder gewürdigt, die an diesem Abend nicht persönlich anwesend sein konnten.

Im Anschluss lobte der Dritte Bürgermeister Paul Wintermeier den Burgtheaterverein für seinen unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz und würdigte dessen Beitrag zum kulturellen Leben in Mitterfels. Mit seinen Freiluftaufführungen im Burghof, Singspielen, Theaterprojekten, Konzerten und Musicals habe der Verein die Kulturlandschaft der Gemeinde nachhaltig geprägt und Mitterfels weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt gemacht. Er hob die gesamte Vorstandschaft für ihre engagierte Arbeit hervor. Gleichzeitig sicherte Wintermeier dem Verein auch für die Zukunft die Unterstützung der Gemeinde zu und zeigte sich gespannt auf die nächsten Projekte.

Wie es sich für ein echtes Sommerfest gehört, folgte nach dem offiziellen Teil ein gemeinsames Grillfest. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Grillgut, zahlreiche Salate und ein abwechslungsreiches Nachspeisenbuffet waren von den Vereinsmitgliedern selbst vorbereitet worden und boten den passenden Rahmen für viele Gespräche und Begegnungen.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Vorstellung der Besetzung des Musicals „Sister Act“, das im kommenden Jahr im Burghof auf die Bühne gebracht wird. Die Darstellerinnen und Darsteller, die erst vor wenigen Wochen im Rahmen eines Castings ausgewählt worden waren, wurden von Hanna Turowski auf unterhaltsame Weise den Gästen präsentiert. Viele der Sängerinnen und Sänger waren selbst anwesend und schlüpften für einen kurzen Moment bereits in ihre zukünftigen Rollen. Neben zahlreichen bekannten Gesichtern konnten dabei auch mehrere neue Mitglieder gewonnen werden.

Sommerkonzert unter Museumsdach

Besondere Aufmerksamkeit erhielt die bekannteste Rolle – die temperamentvolle Nachtclubsängerin Deloris van Cartier – die im Original von Whoopi Goldberg gespielt wurde. Die Jury entschied sich hierfür für die ambitionierte Sängerin Anna-Lena Stierstorfer. Für sie ist es nicht die erste Begegnung mit einer berühmten Schauspielerin: Bereits im vergangenen Jahr überzeugte sie als Wahrsagerin Oda Mae Brown in der Musicalproduktion „Ghost – Nachricht von Sam“, eine Rolle, die ebenfalls im Original von Whoopi Goldberg verkörpert wurde.

Bericht : red (SR-Tagblatt, 23.7.2026)

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