Diamantene Hochzeit gefeiert

Auf 60 Jahre Ehe und gute Gemeinschaft können Konrad Weinbacher und Ehefrau Rosemarie aus Mitterfels zurückschauen und feierten jetzt im kleinen Kreis ihre diamantene Hochzeit.

„Gekracht hat es nur, wenn was runtergefallen ist“, erklärt Konrad Weinbacher schmunzelnd, denn der 86-Jährige hat seinen Humor auch in 60 Ehejahren nicht verloren. Ehefrau Rosemarie meint: „Wir haben 24 Stunden miteinander verbracht, da hatten wir keine Zeit zum Streiten.“ Rosemarie und Konrad Weinbacher haben 1967 gemeinsam und erfolgreich den Frisörsalon Weinbacher aufgebaut. Kennengelernt haben sich die jungen Leute auf dem Fußballplatz, denn der gebürtige Prackenbacher war 1959 mit 24 nicht nur der jüngste Friseurmeister im Landkreis Regen, sondern auch ein begeisterter Fußballer. Rosemarie Weinbacher ist eine geborene Schroll und stammt aus Rechertsried bei Kollnburg. In der Ehe wurden die Kinder Pius, Ilse und Cornelia geboren. Die ehemalige kaufmännische Angestellte Rosemarie Schroll schulte auf Friseurin um und war jahrelang das Herz des Friseursalons.

Daneben fanden Rosmarie und Konrad Weinbacher immer noch Zeit für ein Engagement in Vereinen: Konrad Weinbacher war lange Jugendtrainer beim TSV-Fußball und gründete den EV Mitterfels mit, seine Frau engagierte sich beim Frauenbund und ist beim TSV-Damenturnen aktiv. Schöne Reisen hätten sie gemacht, erzählt Rosemarie Weinbacher. Im Jahr 2007 konnte das Ehepaar Firmenjubiläum feiern und ein Jahr später übernahm Tochter Ilse Wimmer den Frisörsalon Weinbacher. Eine große Freude war es für die Großeltern, als Enkel Johannes, eigentlich schon erfolgreich im kaufmännischen Bereich, vor nicht langer Zeit zum Großvater sagte: „Opa, lern mir das Haareschneiden.“ Jetzt ist Johannes in dritter Generation an der Seite seine Mutter als Friseur tätig. Neben Johannes freuen sich die Großeltern über die Enkel Simon und Christoph. –

Bild: Es gratulierten (von links) die Seniorenbeauftragte Martha Herrnberger, Pfarrer Pater Dominik Daschner, der Mitterfelser Bürgermeister Andreas Liebl und die stellvertretende Landrätin Barbara Unger. Text/Foto: Elisabeth Röhn (SR-Tagblatt, 2.8.21)