Ein Land der Gegensätze - Ehepaar Hopfner berichtet über Indien

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„Es ist gute Tradition, dass die beiden Globetrotter, unser Kollege Rudi Hopfner und seine Frau Gaby, beim BLLV-Kreisverband Bogen über eine ihrer ungewöhnlichen Reisen in ferne Länder berichten“, so Kreisvorsitzender Martin Mühlbauer bei seiner Begrüßung in der voll besetzten Aula der Mittelschule Mitterfels.

Er freute sich, dass „so viele Besucher wie schon lange nicht mehr“ gekommen waren. Rudi und Gaby Hopfner ließen die Besucher in eine faszinierende Welt eintauchen, „die für die meisten wohl fremd ist“. Ausgangspunkt war das indische Kolkata, ein 20-Millionen-Moloch, in dem sagenhafter Reichtum und bitterste Armut ganz nah beieinanderliegen, „ein Kulturschock für jeden Indienreisenden“, stellte Rudi Hopfner fest. Nächste Station war das in 2000 Meter Höhe liegende Darjeeling: klare Luft, moderates Klima, sagenhaftes Tee-Paradies. „Welch ein Gegensatz zum stickigen, stinkenden, brodelnden und überfüllten Kolkata“, berichtete Rudi Hopfner.

Mit dem „Toytrain“, einer von den Engländern angelegten Schmalspurbahn, erschloss sich den Zuschauern die idyllische und anmutige Landschaft durch Teeplantagen und durch die immergrünen Vorberge des Himalaya. Höhepunkt der Reise war Sikkim, ein früheres Königreich, in dem noch die buddhistischen Lamamönche und die uralte Bönreligion, eine Religion von Naturgöttern, das Leben der freundlichen Menschen bestimmen, erläuterte Rudi Hopfner. Ein spiritueller Höhepunkt war dabei die Erlaubnis der Mönche, einer Puja (einer religiösen Zeremonie) beizuwohnen. Auch eine Einladung von aus Nepal und Bhutan geflohenen Hindus zur Feier des religiösen Durgafests mit gastfreundlichem Festtagsmahl war ein weiterer Höhepunkt der Reise. Ein Erlebnis der besonderen Art war auch die großartige, immergrüne Landschaft („unsere Reise fand nach dem Monsun statt“) zwischen 2000 und 3000 Metern mit teilweisen Ausblicken auf den Hauptkamm des Himalaya mit dem dritthöchsten Berg Kanchenjonga (8600 Meter).Kreisverbands-Vorsitzender Martin Mühlbauer machte sich am Ende der „Indienreise“ zum Sprecher der begeisterten Besucher und dankte dem Ehepaar Hopfner „sehr herzlich für den kurzweiligen Vortrag, der uns in eine für uns doch sehr fremde, aber nicht minder beeindruckende Welt geführt hat“.

Dankbar kamen die Besucher der Bitte von Rudi Hopfner um eine Spende für die von ihm unterstützte Kinderhilfe Nepal nach. (fo)

Bericht: SR-Tagblatt, 7.2.18 (fo)

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