Jahresabschlusssitzung 2013 der Marktgemeinde

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    Das Jahr 2013 sei ein turbulentes, aber auch ein erfolgreiches und freudiges Jahr für die Marktgemeinde gewesen, betonte Bürgermeister Heinrich Stenzel bei der Jahresabschlussfeier im Gasthof Waldhof.

    Traditionell findet die letzte Sitzung des Marktgemeinderates in einem offiziellen Rahmen mit Marktgemeinderäten, Mitarbeitern der Gemeinde, der Kirchen und des Kindergartens, mit Vertretern der Institutionen und Einrichtungen und einem gemeinsamen Essen statt. "Wir haben miteinander viel erreicht und wollen weiter Mitterfels voranbringen", meinte Stenzel,

    Zunächst sprach er die neue Kindertagesstätte an, die im Oktober eingeweiht werden konnte. "Eine wichtige Investition in die Zukunft und eine Bereicherung für Mitterfels". Der Kostenansatz liege bei 2,2 Millionen Euro, wovon die Marktgemeinde zwei Drittel für den Kindergartenbau und 90 Prozent für die Kinderkrippe übernehme. Der Kindergarten bleibe im Besitz der Kirchenstiftung Mitterfels. Weiter erwähnte er den neuen Bagger des Bauhofs, der bei der Gestaltung der Außenanlagen von Turnhalle und Kindergarten bereits im Einsatz war. Spenden von Geschäften und Banken in Höhe von 12000 Euro ermöglichten die Aufstellung von Spielgeräten auf den Spielplätzen "In der Point" und "Auf der Höh", im Freibad wurden die Sanitärräume saniert und vom Badförderverein neue Bodenplatten am Kinderbecken verlegt. Investiert worden sei auch in die Sanierung zahlreicher Straßen. Ein großes Anliegen sei der Gemeinde die Ausweisung neuer Baugebiete, erklärte Stenzel. Nach nicht ganz einfachen Grundstücksverhandlungen sei im Herbst mit der Planung des Baugebietes Pimaisset begonnen worden, mit 22 Baugrundstücken. Die Erschließung sei für das Frühjahr geplant.

    Stenzel erinnerte an weitere Einweihungen im abgelaufenen Jahr: Der Fertigstellung der Hien-Sölde mit ihrem neuen Mieter, dem Landesverein für Heimatpflege, Abteilung Volksmusik, der Erweiterungsbau auf dem Jugendzeltplatz des KJRs und die abgeschlossene Sanierung der evangelischen Heilig-Geist-Kirche. Bei der Feuerwehr habe es personelle Veränderungen gegeben: Kreisbrandmeister Markus Weber wurde zum Kreisbrandinspektor berufen und musste sein Amt als Kommandant abgeben. Sein Nachfolger wurde Franz Fischer. Viele große Veranstaltungen hätten das Leben in der Marktgemeinde geprägt, so Stenzel weiter:

    Das Gartenfestival und die Kunstausstellung des Kulturvereins, die Theatertage des Burgtheatervereins, das Badfest des Fördervereins mit dem 65-jährigen Bestehen der Wasserwacht, Ortsgruppe Mitterfels, die 10. Mitterfelser Marktmeile und zuletzt der Christkindlmarkt des Skiclubs. Hier dankte Stenzel allen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Helfern für ihr Engagement.

    Auch Probleme wurden angesprochen: Die Umleitung durch Mitterfels wegen der Bauarbeiten an der B20 seien eine große Belastung gewesen, sagte Stenzel. Ohne die neuen Ampelanlagen wäre das Überqueren der Fahrbahnen kaum möglich gewesen. Ein ungelöstes Problem sei weiter der geschlossene Ferienclub Mondi Holiday. Die Problematik der Nutzung werde die Gemeinde wohl noch länger beschäftigen. Trotzdem schaue man in der Marktgemeinde zuversichtlich in die Zukunft. Nicht zuletzt deshalb, weil trotz der Baumaßnahmen die Verschuldung des Haushalts 2013 von angesetzten 4,6 Millionen Euro letztlich mit 3,6 Millionen abschließen werde.

    Stenzel warf einen Blick auf das umfangreiche Zahlenwerk des Haushalts 2013: Für den Verwaltungshaushalt seien 2,998 Millionen Euro veranschlagt worden. Voraussichtliche Einnahmen: Einkommensteueranteil 1054000 Euro, Grundsteuer B 284000 Euro, Gewerbesteuer 570000 Euro. Die größten Ausgaben: Kreisumlage 762200 Euro, Schulverbandsumlage 193700 Euro, VG-Umlage 231700 Euro, Gewerbesteuerumlage 102000 Euro und Darlehenszinsen 110000 Euro, Kindergarten 312000 Euro, Straßenteerung In der Point 156000 Euro. Die Turnhalle ist nach einem Jahr abfinanziert.

    Der Schuldenstand habe sich zwangsweise erhöht von 1,8 Millionen (2010), 3,07 Millionen (2011), 3,14 Millionen (2012) auf voraussichtlich 3,68 Millionen (2013). Im kommenden Jahr gelte es, die weniger werdenden freien Finanzmittel sinnvoll einzusetzen, betonte Stenzel.

    Notwendige Arbeiten stünden an: Die Sanierung des alten Schulhaustraktes von 1964/65 mit Auswechseln der großen Fenster und Modernisierung der Klassenzimmer. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Elternbeirat soll der Pausenhof neu gestaltet werden. Vorrang habe auch die Sanierung der Gemeindestraßen. Dem schloss sich ein umfassender Dank des Bürgermeisters an.

    Gemeinsame Ideen

    Gemeinsam habe man im Marktgemeinderat Ideen eingebracht und bei Problemen um Lösungen gerungen, betonte abschließend 2. Bürgermeister Heinz Uekermann. Er wünsche sich weiter eine gute Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank galt Bürgermeister Heinrich Stenzel, der sich im vergangenen Jahr besonders viel um die Baustelle des Kindergartens gekümmert habe.

     

    Bericht und Bild : erö (SR-Tagblatt, 23.12.2013)

     

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