Totengedenken und Kranzniederlegung

Den Frieden pflegen

Traditionell mit Gottesdienst und Schubertmesse, mit dem Trompetensolo von Markus Bernkopf und einer Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal an der Straubinger Straße hat die Krieger- und Soldatenkameradschaft KuSK den Volkstrauertag begangen.


Noch sei die Corona-Pandemie nicht überwunden. „Wir trauern deshalb auch um die 80 000 Corona-Toten in unserem Land, die einen einsamen Tod gestorben sind“, erklärte Bürgermeister Andreas Liebl. Die Gedenkstunde zum Volkstrauertag stehe besonders im Zeichen der Erinnerung an den grausamen und verlustreichen Angriffs- und Vernichtungskrieg in Ost- und Südosteuropa. „Wir können das Geschehene nicht rückgängig machen und nicht ignorieren. Aber wir können dafür eintreten, dass sich Krieg und Gewalt nicht wiederholen“, sagte Liebl.


Der Feierstunde am Kriegerdenkmal vorausgegangen war ein Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Geist mit Pfarrer Pater Dominik und der Lesung der Namen aller Verstorbenen der beiden Weltkriege, diesmal vorgelesen von dem Vorsitzenden der KuSK, Konrad Feldmeier senior.
Seit 2005 hält Oberst a. D. Henner Wehn in der Kirche eine Ansprache zum Volkstrauertag und widmete sich in diesem Jahr besonders dem Frieden. Er müsse auch in Deutschland gepflegt und gefestigt werden. „Trotz weltweiter Probleme wie Dürre, Hunger, Ressourcen-Krieg und Migrationsbewegungen in der ganzen Welt bleibt für unsere Zukunft der Erhalt des Friedens die wichtigste Herausforderung“, betonte Wehn.


Pfarrer Pater Dominik Daschner mahnte am Kriegerdenkmal, sich der Toten zu erinnern und sich mit Hass und Terror nicht abzufinden. Anschließend legten Bürgermeister Andreas Liebl und der KuSK-Vorsitzende Konrad Feldmeier vor dem Ehrenmal einen Kranz nieder, die Blaskapelle spielte das Lied vom „Guten Kameraden“ und Soldaten der Bundeswehr Bogen hielten die Ehrenwache.

Bericht und Bild : erö (SR-Tagblatt, 20.11.2021)