Wohnanlage auf ehemaligem Ferienpark

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Bebauungsplan auf Informationsabend vorgestellt

Im Marktrat wurde das Bebauungskonzept fur die Sanierung der neuen Wohnanlage im ehemaligen Ferienpark an der Steinburger Straße bereits vorgestellt, nun wurde der Bebauungsplan einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Bürgermeister Heinrich Stenzel freute sich, neben dem beauftragten Architekten Christian Illner vom Planungbüro HIW (Niederwinkling) zahlreiche Bürger in den Landgasthof Fischer gekommen waren. Stenzel blickte kurz zurück: Vor gut vier Jahren habe die Gemeinde die ehemalige Ferienanlage erworben, die im September 2011 geschlossen worden war.

Mit Zustimmung des Gemeinderates habe die Marktgemeinde das ganze Gelände erworben und mit dem Landratsamt einen Mietvertrag für die Unterbringung von 80 Asylbewerbern und Migranten abgeschlossen. Dieser Mietvertrag laufe 2020 aus. Nun stünden Überlegungen im Raum, auf dem Areal Sozialwohnungen zu bauen. Auf einem Teilgrundstück direkt an der Steinburger Straße ist ein Wohnheim der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg mit 24 Plätzen für jugendliche Behinderte vorgesehen. Die Appartementanlage, ausgewiesen als Sondergebiet Tourismus, müsse in ein Wohngebiet umgewidmet werden, stellte Illner fest. In zwei Bauabschnitt sollen von den 20 Appartements durch Umbau 18 Wohnungen im sozialen Wohnungsbau, auch für Senioren, errichtet errichtet werden.

Geplant sei ein Mix von Zwei- und Dreizimmerwohnungen. Die Gesamtwohnfläche wird etwa 1500 Quadratmeter umfassen. Während die Gebäude A bis D direkt an der Steinburger Straße und die Häuser an der Treppe M, N und O erhalten bleiben, soll der untere Gebäudetrakt abgerissen werden. Hier soll ein offener, autofreier Innenhof mit Spielplatz entstehen. Das restliche Gelände könnte dem freien Wohnungsbau für Sozialwohnungen oder ein Mehrgenerationenhaus zur Verfügung gestellt werden. Der Grünstreifen an der Pröllerstraße bleibt erhalten. Man werde die Häuser energetisch aufgewertet sanieren, betonte Illner. Fenster, Haustechnik und Balkone sowie Bodenbeläge und Anstriche sollen erneuert werden. Die Grundsubstanz sowie das Dach seien in Ordnung.

Ziel sei es, günstige Wohnungen anzubieten. Stellplätze für Autos seien ausreichend vorhanden, Wohnungen im Erdgeschoss seien weitgehend barrierefrei, erläuterte Illner in der nachfolgenden Diskussion. Auf die Tennishalle sowie das ehemalige Restaurant habe die Gemeinde keinen Zugriff, antwortete Stenzel auf Anfrage. Auch die künftige Nutzung des Haus der Begegnung wurde angesprochen: „Es steht weiter Vereinen für Veranstaltungen zur Verfügung, ist aber auch ein Sanierungsfall“, sagte Stenzel. Bei einem Baubeginn im Frühjahr 2020 könne mit der Fertigstellung im Herbst gerechnet werden. Die Gesamtkosten von 2,2 Mio Euro werde man aus Mieteinnahmen abfinanzieren. Das Projekt werde mit 30 Prozent für sozialen Wohnungsbau gefördert.

Da das neue Wohngebiet an das Mitterfelser Heizwerk angeschlossen werden soll, wurde vorgeschlagen, die gesamte Pröllerstraße gleich mit anzuschließen. Diese Entscheidung müsse mit der Nahwärmegesellschaft abgesprochen werden, so Stenzel.

Bericht : erö (SR-Tagblatt, 23.9.19)

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