Jahreshauptversammlung 2011 des Fördervereins Hien-Sölde

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Finanzierung weitgehend gesichert - Mehr Eigenleistungen erforderlich - Förderverein Hien-Sölde tagte

 

 

In schnellem Tempo schreitet die Restaurierung der Hien-Sölde fort. Die Zimmerer tauschten marode Balken aus, Haus­tür und Fenster werden instand ge­setzt, der alte Stall musste weichen und der Anbau wurde aufgemauert. Darüber informierte die Vorsitzende des Fördervereins Freundeskreis Historische Hien-Sölde, Maria Bir­keneder, im Rahmen der Jahres­hauptversammlung im Reiterhof Gürster.

 

Auch die Finanzierung steht weit­gehend. Mit der Zusage der Deut­schen Stiftung Denkmalschutz konnte die letzte Finanzierungslü­cke von 50.000 Euro geschlossen werden, so Birkeneder. Allerdings müssen laut Kassenbericht von Kas­senwart Georg Hartlehnert noch er­hebliche Eigenleistungen des Ver­eins erbracht werden. Der Verein hat bisher durch Spenden, Mitglie­derbeiträge und Eigenleistungen et­wa 26.000 Euro aufgebracht. Hart­lehnert: "Für unser Projekt sind je­doch nicht nur große Summen wich­tig, sondern alle Zuwendungen wie Geburtstagsspenden." Ein neues Mitglied konnte gewonnen werden.

Im vergangenen Jahr sei viel ge­schehen, so Maria Birkender in ih­rem Tätigkeitsbericht. Archäologische Grabungen unter der Federfüh­rung von Kreisarchäologe Dr. Husty und Archäologin Elisabeth Vogl, ei­ne Exkursion des Fördervereins nach Rottenburg, zahlreiche Orts­termine mit Architekt Weny, Stati­ker Roider, Oberkonservator Schnieringer und ein Besuch des Bayerischen Fernsehens bestimmten das Jahr.

 

Enormer Baufortschritt

Der Baufortschritt war enorm:

Die Fundamente wurden aufgemau­ert, Haustüre, Innentüren sowie Fenster mit Rahmen wurden zur Restaurierung fachmännisch ausge­baut. Die Brüder Kirchner ergänz­ten und dokumentierten das Aufmaß nach dem Sanierungsstand.

Wichtigste Aussage des Kassen­berichts von Kassenwart Georg Hartlehnert: Die Finanzierung der öffentlichen Zuschussgeber kann als gesichert bezeichnet werden. Bis Ende 2011 dürfte die Hälfte der Bausumme verbaut sein. Die Kas­senprüfer Gisela Diergardt und Uwe Teiwes fanden die Kasse bestens geführt, die Vorstandschaft konnte entlastet werden.

 

Dachziegelverkauf

Nach einem ausführlichen Bericht von Kunsthistorikerin Elisabeth Vogl über den Stand der Restaurierungsarbeiten wurde das Thema "Eigenleistungen des Vereins" dis­kutiert und Vorschläge für Aktionen gemacht. So ist unter anderem an  einen Dachziegelverkauf, an ein Be­nefizkonzert zugunsten der Sölde und Aktionen zum Tag des offenen Denkmals gedacht.

Den Anfang soll eine Aktion am Mittwoch, 27. Juli, in Haibach/Siegenfurt machen. Hier wird ab 16 Uhr unter dem Motto "Kunst und Krempel für an oide Hüttn" ein Trödelmarkt mit alten Schränken, Truhen, Bildern, Bü­chern und anderen Kostbarkeiten stattfinden. Eine eigene Homepage der Hien-Sölde wurde ebenso ange­regt wie ein regelmäßiges Treffen am Bau, um den Baufortschritt be­ratend zu begleiten. Am Mittwoch, 20. Juli, wird Oberkonservator Dr. Michael Mette im Rahmen des Denkmalsprechtages die Hien-Söl­de besuchen.


 

Bericht : erö (SR-Tagblatt, 13.7.2011)

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