Jahresversammlung 2019 des Freundeskreises Hiensölde

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Blühflächen wurden angelegt - Fundstücke sollen archiviert werden – Freundeskreis Hien-Sölde tagte


Deutlich zufrieden hat die Vorstandschaft des Freundeskreises Historische Hien-Sölde mit ihrer Vorsitzenden Maria Birkeneder bei der Jahresversammlung auf ein Vereinsjahr zurückgeblickt, in dem viel geboten war.

Die Stube im Erdgeschoss ist Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen und Treffpunkt für Geselligkeit.
Regelmäßig gibt es hier Kartenspielnachmittage und Abende mit Gesellschaftsspielen, mit Franz Schötz wird gesungen und es werden Gesprächskreise veranstaltet und Versammlungen abgehalten. Der Seniorenbeirat hält hier regelmäßig Sitzungen ab. Ganz neu ist die „Staade Musi in der Stub’n“ mit dem Volksmusiker Franz Schötz. Dann kommen Musikgruppen, Musikanten und Zuhörer von weit her. Gut besucht sind auch der Gesprächskreis mit der Heilpraktikerin Hannelore Suttner und der Vegane Treff mit Natalie Stoiber. Bei öffentlichen Veranstaltungen wie „Tag des offenen Denkmals“ oder Marktmeile ist die Hien-Sölde mit Führungen vertreten. Der Freundeskreis hat 50 Mitglieder. Auch das vergangene Jahr sei gut gelaufen, betonte Schatzmeisterin Doris Metzger. Dank des Mieters und zahlreicher Spenden sei ein ansehnliches Plus erwirtschaftet worden. Davon werden Rücklagen für die Instandhaltung angelegt. Beispielsweise steht der Kauf von Gas an, da das Haus mit einer Fußbodenheizung geheizt wird.


Kartenspielnachmittage

Mitglied Fritz Binder informierte über die monatlichen Kartenspielnachmittage mit Schafkopf und Grasoberln und Monika Jakob erklärte, dass die Spieleabende auch zu sehr guten Gesprächen genutzt werden. Gäste jeden Alters sind willkommen, Infos bei Doris Metzger (09961/910350). Franz Tosch berichtete über die Gesprächsrunden des AK Heimatgeschichte, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Ein Vorhaben der Vorstandschaft ist inzwischen verwirklicht worden: Landschaftsgärtner Otmar Kernbichl legte vor und hinter dem Haus Blühflächen zur Unterstützung der heimischen Insektenwelt an. Man dürfe sich jedoch nicht zu früh auf eine bunte Blumenwiese freuen, warnte Kernbichl. So eine Blühfläche brauche Zeit. Abgedichtet werden soll der Mauervorsprung an der Westseite. Hier soll, ähnlich wie bei Dachbegrünungen, ein kleines Biotop entstehen. Fritz Binder informierte über die Fahrt ins Zillertal, wo man das historische Strasser-Häusl besuchen will. Birkeneder wies auf den „Tag des offenen Denkmals“ am 8. September hin, an diesem wird der AK Heimatgeschichte eine Führung durchs historische Mitterfels veranstalten. Die Hien-Sölde als einer der ältesten Blockbauten Niederbayerns mit einbezogen.

Die Funde archivieren

Eine große Aufgabe steht der Vorstandschaft bevor: Die archäologischen Funde der Ausgrabungen sollten archiviert werden, betonte Archäologin Elisabeth Vogl. Zunächst sollte das Fotomaterial geordnet werden. Zufrieden äußerte sich Bürgermeister Heinrich Stenzel: „Hier läuft alles gut. Es ist immer etwas los.“

 
Bericht : erö (SR-Tagblatt, 28.5.2019)

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