| Mitterfels und der 25. April 1945 |
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| Heimatgeschichte - Mitterfelser Geschichte |
| Geschrieben von: Franz Tosch |
| Dienstag, den 27. April 2010 um 08:25 Uhr |
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Der 25. April des Jahres 1945 gilt bei allen Mitterfelsern, den älteren wie den jüngeren, wenn sie sich mit ihrem Ort identifizieren, als ein Tag, an dem „Zeitgeschichte“ ins Dorf kam.
Zuerst wurde auch die Bevölkerung von Mitterfels, die den 2. Weltkrieg nur aus der Distanz erlebte, mit dem blutigen Nazi-Terror konfrontiert. Nach einem Himmler-Befehl sollte kein KZ-Häftling lebend in die Hände der Alliierten fallen. Die blutige Spur eines „KZ-Todesmarsches“ mit Häftlingen aus dem Konzentrationslager Flossenbürg zog sich durch unser Dorf. (Der AK Heimatgeschichte berichtete darüber, zuletzt im Mitterfelser Magazin 11/2005). 60 Jahre danach, vor 5 Jahren also, gedachten wir Mitterfelser mit einem Mahnmal im Friedhof dieser schrecklichen Geschehnisse.
Am selben Tag noch rückten die Amerikaner ein, und dass der Einmarsch friedlich verlief,
Es gibt nicht mehr viele Zeitzeugen, die diesen entsetzlichen 25. April 1945, in dem Mitterfels mit den Gräueltaten eines totalitären Regimes und den Auswirkungen des 2. Weltkrieges konfrontiert wurde, selbst erlebt haben.
Deswegen veröffentlicht der AK Heimatgeschichte in seinem im Juli erscheinenden Mitterfelser Magazin 16 die Tagebuchaufzeichnungen des Hauptlehrers Karl Heiß mit Dokumenten und Fotos aus jenen Tagen, ergänzend dazu auch Augenzeugen-berichte und Archivbilder der Festnahme des Generalfeldmarschalls Ewald von Kleist und des Brigadegenerals Rußwurm in Mitterfels.
Bilder:
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war einer Abordnung der Gemeinde zu verdanken, die den amerikanischen Truppen entgegengezogen war, um durch Zusicherung widerstandsloser Aufgabe die Verschonung des Ortes vor der Zerstörung zu erwirken. Sollte die „Mission“ gelingen, so hatte man damals gelobt, wolle man zum Dank alljährlich eine Marienandacht mit Lichterprozession durchführen. Die Mitterfelser haben dieses Versprechen bis heute gehalten.
