Jahresversammlung des Frauenbundes

Trotz Ausgaben viel gespendet - Frauenbund traf sich nach Zwangspause wieder und ehrte treue Mitglieder

Viel gab es bei der Jahresversammlung des Frauenbundes Mitterfels mit Vorsitzender Rosi Kräh zu berichten und zu beraten, hatten doch coronabedingt im vergangenen Jahr keine Sitzungen stattgefunden. Eine ausführliche Diskussion entstand über die Beitragserhöhung, die im kommenden Jahr vom Hauptverband angekündigt wurde. Die Frauen beschlossen, die Angelegenheit im nächsten Jahr innerhalb einer außerordentlichen Mitgliederversammlung noch einmal zu beraten.

Der Frauenbund Mitterfels hat zurzeit 104 Mitglieder, vier neue Mitglieder konnten gewonnen werden. Der Rückblick auf die Jahre 2019/20 von Schriftführerin Josefine Stumhofer war von Versammlungen und Geburtstagsbesuchen, von Adventsfeiern, auch für Senioren, vom Palmbüscherl- und Kräuterbuschenbinden, vom Weltgebetstag der Frauen und der Teilnahme an vergnüglichen Veranstaltungen bestimmt. 2020 gestaltete der Frauenbund eine Tafel für den Vereinsmaibaum, unternahm einen Familienausflug zum Arbersee und verlegte die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften coronabedingt auf den August.

Der Kassenbericht von Simone Kutzner zeigte, dass die Frauen gut gewirtschaftet haben und trotz mancher Ausgaben viel gespendet werden konnte: für die Renovierung der Sankt-Georgskirche, für ein krankes Kind, für die Fußballjugend, an das Weltgebetstagskomitee und die Flutopfer in Berchtesgaden. „Wir geben die Einnahmen aus dem Palmbüscherl- und Kräuterbuschenverkauf sowie andere Einnahmen gern an Hilfsbedürftige weiter“, erklärte Kutzner. Die Kassenprüferinnen Rosemarie Weinbacher und Ingeborg Simmel erklärten die Kasse für bestens geführt.

Verein und Vorstandschaft haben zusammengehalten

Die Ehrungen für treue Mitgliedschaft nahmen Rosi Kräh und Pater Dominik Daschner vor. Ausgezeichnet und mit einem kleinen Geschenk bedacht wurden vier Mitglieder für fünf Jahre. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt Rosi Kräh (seit zehn Jahren Vorstandsfrau) und Claudia Hafner, für 15 Jahre Elisabeth Pöschl und Martha Feldmeier, für 20 Jahre Elisabeth Hafner, für 25 Jahre Monika Hamm-Nißl, für 30 Jahre Christa Feldmeier, Christine Straßmeier, Christa Kernbichl und Silvia Holmer sowie für 35 Jahre Lydia Merl, Rosa Lex, Ingeborg Simmel, Frieda Simmel und Anneliese Kräh.

Man lebe in historischen Zeiten, seit die Pandemie vieles über den Haufen geworfen habe, erklärte Pater Dominik. Jugendliche und Senioren, auch Vereine, hätten unter der Isolation gelitten. Daher sei dem Frauenbund und seiner Vorstandschaft gedankt und allen jenen, die ihm die Treue gehalten und Aktionen veranstaltet hätten. Mit seinen 104 Mitgliedern sei der Verein gut aufgestellt, so Daschner.

Erfreulich sei, dass nach einem Jahr Pause wieder gesellschaftliche und soziale Kontakte möglich seien, meinte Bürgermeister Andreas Liebl. Verein und Vorstandschaft hätten zusammengehalten. Liebl würdigte die Aktivitäten des Frauenbundes und äußerte seinen Respekt für die zahlreichen Spenden. „Sie sind immer da, wo Hilfe gebraucht wird.“ Vorsitzende Rosi Kräh wies noch auf die nächsten Veranstaltungen hin: den Kegelabend im Oktober, das Rehragoutessen im November und die Adventsfeier mit Roratemesse für verstorbene Mitglieder im Dezember. In diesem Jahr wird sich der Frauenbund am 4. Dezember an der Aktion Sternstunden mit einem Plätzchen- und Kuchenverkauf bei Edeka beteiligen.

Bericht und Bild: erö (SR-Tagblatt, 23.10.2021)