Kreismusikschüler spielen vor Publikum
Else Bergholz und ihre Lehrerin Barbara Wolf-Eckmann an den Celli Foto: Michaela König
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Kreismusikschüler spielen vor Publikum

Junge Talente

 

Ausgerechnet an diesem Abend hatte die Klimaanlage im Konzertsaal im Dachgeschoss ihren Dienst versagt. Doch weder die 13 jungen Musikerinnen und Musiker noch das zahlreich erschienene Publikum ließen sich davon die Laune verderben. Und so wurde der Vorspielabend der Kreismusikschule Straubing-Bogen am Freitag in Mitterfels zu einem gelungenen Erlebnis.

Die Schülerinnen und Schüler der Lehrkräfte Barbara Wolf-Eckmann, Monika Wengenroth, Maria Hien und Beate Setz hatten sich mit großer Sorgfalt auf ihren Auftritt vorbereitet. Stefan Seyfried, der stellvertretende Schulleiter, sprach Willkommensworte und betonte die Bedeutung der Musikerziehung.

Die Musiker und ihre Stücke

Den musikalischen Reigen eröffnete der junge Cellist Leopold Zellner mit dem „Onkel-Hugo-Song“. Fröhliche Leichtigkeit brachte anschließend Katharina Stahl auf der Violine mit „Rondo“ in den Saal. Es folgte Maria Schmid, die mit dem „Allegro non troppo“ aus Pierre de Taeyeps „Loure“ ihr Können auf der Violine unter Beweis stellte. Die junge Alina Huber am Klavier nahm das Publikum zunächst mit auf eine beschwingte Reise durch Aniko Drabons „Hopplaho“, bevor sie mit Karin Daxböcks „Wolken“ andächtigere Töne anschlug. Mit ihrem warmen Celloklang begeisterte Else Bergholz, die das traditionelle „Französische Lied“ sowie „Little Donkey“ vortrug. Einen beschwingten Akzent setzte anschließend Vicco Marischler am Klavier mit „Oh when the Saints“. Ein besonderer Moment des Abends war die vierhändige Darbietung am Konzertflügel von Hannes Edbauer und Vicco Marischler. Gemeinsam interpretierten sie Ludwig van Beethovens „An die Freude“. Mit dem traditionellen Stück „Auf zum Fest“ sorgte Frida Bergholz auf dem Akkordeon mit ihrer Lehrerin Beate Setz im Duett für heitere Klänge. Danach ließ Fiona Landstorfer auf der Geige mit „Nach dem Winterschlaf“ von Andrea Holzer Rhomberg musikalisch die warme Jahreszeit erwachen. Auch Josephine Schneider entführte das Publikum mit „Herr Maulwurf und Frau Grille“ in eine fantasievolle Klangwelt und ließ die Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihrem versierten Geigenspiel die Hitze für einen Moment vergessen. Constantin Held spielte auf dem Akkordeon die modernen Stücke „Little Brown Jug“ und „High Five“. Am Klavier überzeugte anschließend Hannes Edbauer mit Anne Terzibaschitschs „Gut gelaunt“. Mit Martin Schmids „Präludium“ setzte Marlene Heitzer einen gefühlvollen Akzent, bevor Veronica Stuber den Vorspielabend mit dem Menuett aus der Sonate in C-Dur von Wilhelm de Fesch im Duett mit Barbara Wolf-Eckmann am Cello stimmungsvoll beschloss.

Mit ihren Darbietungen legten Leopold Zellner, Alina Huber, Vicco Marischler, Fiona Landstorfer und Hannes Edbauer das Leistungsabzeichen „Junior 1“ ab und Else Bergholz das „Junior 2“-Abzeichen.

Bericht und Bild : mik (SR-Tagblatt, 23.6.26)