Cel­lo-Schü­ler prä­sen­tier­ten sich

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Auch die Cello-Schüler von Musiklehrerin Barbara Wolf-Eckmann hatten ihren eigenen Vorspielabend an der Kreismusikschule und präsentierten sich mit einem abwechslungsreichen Programm.

Die Beiträge waren besonders für die jüngsten Teilnehmer kurzweilig und individuell ausgesucht und wurden konzentriert vorgetragen. Es begannen Kaya Heil und Sebastian Friedl mit bekannten traditionellen Weisen, zusammen mit ihrer Lehrerin dreistimmig dargeboten. Franziska Bauer, erst seit drei Monaten Celloschülerin, zupfte mutig und gekonnt ein Oktaven-Ole. Harmonische Klänge im Duett hörte man von Jonas Buhrow und Jelisey Ovods, ein Schubert-Menuett und ein Kleines Ständchen. Ein sehr schöner Vortrag kam auch von Hannah Sosnowsky, ein Rigaudon von Henry Purcell, mit ihrer Lehrerin gespielt. Im weiteren Verlauf wurden mit dem Alter der Cellisten auch die ausgesuchten Kompositionen anspruchsvoller, wobei die Konzentration bei Spielern und Zuhörern weiter zunahm.

Elisabeth Karl und Marlene Schwarz spielten zu zweit souverän eine Gavotte und ein Schwedisch; Theresa Maier und Mirjam Hobmaier brachten ein Presto und ein Tanzlied zu Gehör. Johanna Jobst und Lilly Puchinger glänzten mit Bourree von Muffat und Rondo von Susato. Mit mutigem und frechem Strich auf seinem Cello überraschte Peter Distler das Publikum. Begleitet von Joachim Alt am Klavier konnten sich die Zuhörer an einem Vivaldi-Konzert in C-Dur und einem Scherzo erfreuen. Sehr stimmig und ausdrucksvoll präsentierte sich ein Celloarrangement, das Barbara Wolf-Eckmann seit einigen Jahren leitet und fördert. Gespielt wurde die Festliche Hymne aus Finlandia mit Eva Reitinger, Johanna Alt, Elisabeth Karl und Marlene Schwarz. Dem schlossen sich eine Sonate in C-Dur von Breval, gespielt von Johanna Alt, und eine Sonate in G-Dur von Torelli an. Den guten Schluss machten zwei außergewöhnliche Cellistinnen, Franziska Fuchs und Camilla Wagner. Franziska spielte eine Klengel-Sonate, konzentriert mit viel Ausdruck und fehlerfrei. Camilla, die erst vor einigen Monaten zu Barbara Wolf-Eckmann gewechselt war, bot ein Konzert in G-Dur von Goltermann und wurde von ihrem Musiklehrer aus Oberalteich begleitet. Ausdruckskraft und perfekte Strichführung der beiden Cellistinnen waren ein fesselnder Abschluss des gelungenen Vorspielabends, der auch einen Einblick in die Arbeit eines Musiklehrers gab.

Bericht und Bild : erö (SR-Tagblatt, 22.5.18)

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