Neujahrsempfang: Ehrung von Mitarbeitern und Marktgemeinderäten
Die Ehrenden und Geehrten: (hinten v. li.) Geschäftsstellenleiter der VG Berthold Mühlbauer, 3. Bürgermeister Paul Wintermeier, ehemaliger Marktgemeinderat Heinz Uekermann, 2. Bürgermeister Konrad Feldmeier, (vorne v.li.) ehemaliger Marktgemeinderat Josef Simmel, ehemaliger Bademeister Adi Irlbeck, ehemaliger Bauhofleiter Alois Breu mit Bürgermeister Andreas Liebl Foto: Sandra Bauer
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Neujahrsempfang: Ehrung von Mitarbeitern und Marktgemeinderäten

„Danke für euren Einsatz“

Trotz internationaler und nationaler Krisen und Herausforderungen könne man in Mitterfels positiv auf das vergangene Jahr zurückblicken, resümierte der erste Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Liebl beim Neujahrsempfang, zu dem rund 100 Gäste aus dem gesellschaftlichen Leben in den Saal des Gasthauses Fischer gekommen waren.

Höhepunkt des Abends waren die Verabschiedungen und Ehrungen von verdienten Mitarbeitern und Marktgemeinderäten. „Danke für euren Einsatz!“ Mit diesen Worten überreichte Liebl allen Geehrten eine Anerkennungsurkunde, eine Mitterfels-Collage sowie ein Präsent.

Bademeister Adi Irlbeck ging 2023 in den Ruhestand. Über 23 Jahre lang hatte er ein umfangreiches Aufgabengebiet inne: Von der Badeaufsicht im Panoramabad über die Wartung der Technik bis hin zu den Reinigungsarbeiten. Liebl stellte Irlbecks hohes Maß an Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft heraus. „Selbst in schwierigen Zeiten hast du dein Bad nie im Stich gelassen.“ Außerhalb der Badesaison unterstützte er den Bauhof, unter anderem beim Winterdienst. Auch bei Christa und Hans Groth, die nicht anwesend sein konnten, bedankte sich Liebl. Seit 2004 seien auch sie unermüdlich für das Mitterfelser Freibad im Einsatz gewesen. „Ob beim Kioskverkauf, an der Kasse oder bei der Pflege der Blumen, man hat sich immer auf euch verlassen können.“ Auch als Mitglieder des Badfördervereins seien sie sehr aktiv gewesen.

„Elisabeth Röhn war ein absoluter Glücksfall“

Der Mitterfelser Bauhofleiter Alois Breu verabschiedete sich im vergangenen Jahr ebenfalls in den Ruhestand. Er war ab dem Jahr 1992 bei der Marktgemeinde angestellt, seit 2008 hatte er die Bauhofleitung inne. „Ob bei der Grünpflege, im Straßenbau, auf der Kläranlage, beim Winterdienst oder bei vielen weiteren Aufgaben - dem Allrounder war keine Arbeit zu viel“, verlas Liebl in seiner Laudatio. Er sei immer wieder angesprochen worden, wie gepflegt Mitterfels sei – nicht zuletzt der Verdienst des ehemaligen Bauhofleiters.

Ein positives Bild von Mitterfels zeichnete stets auch Elisabeth Röhn. Fast 20 Jahre berichtete sie als freie Mitarbeiterin des Straubinger Tagblatts über die großen und kleinen Ereignisse in der Marktgemeinde. „Ein absoluter Glücksfall, eine so engagierte, motivierte und fachlich kompetente Berichterstatterin zu bekommen“, resümierte Liebl. „Sie war immer zur Stelle, wenn es hieß für Vereine, Jubiläen oder Veranstaltungen Berichte zu schreiben.“ Ende des Jahres hat auch Elisabeth Röhn sich in den Ruhestand verabschiedet. Leider konnte auch sie beim Neujahrsempfang nicht anwesend sein.

Zwei Markgemeinderäte verabschiedet

Nach 21 Jahren entschied sich außerdem Josef Simmel 2023 in der aktuellen Amtsperiode, seine Tätigkeit als Marktgemeinderat für die CSU niederzulegen. Er habe gerne Verantwortung übernommen und sich zudem aktiv in verschiedenen Ausschüssen, Projektgruppen, Vereinen und Verbänden engagiert. Dafür sei ihm im vergangenen Jahr die kommunale Dankurkunde für langjähriges Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung verliehen worden.

Simmel gleich tat es Heinz Uekermann – nach 33 Jahren für die SPD im Marktgemeinderat, davon 24 Jahre als zweiter Bürgermeister. Dem „Vollblut-Kommunalpolitiker“, so Liebl, waren die Entwicklungen in Mitterfels „ein wichtiger Teil in seinem Leben, eine Herzensangelegenheit“. Unter den vielen Aktivitäten Uekermanns hob Liebl besonders dessen Einsatz in Sachen Integration von Flüchtlingen hervor. Auch Uekermann arbeitete jahrelang aktiv und erfolgreich an vorderster Front in Ausschüssen, Verbänden, Arbeitsgruppen und Vereinen mit und konnte viel erreichen und gestalten. Außerdem ist er Kreisrat und Aufsichtsrats-Vorsitzender der VHS. „Mit dir verlieren wir einen Marktgemeinderat mit Leib und Seele.“

Instandsetzung Brücke „Waldeck“ für 2024 geplant

Auf einer großen Leinwand ließ Liebl das Jahr 2023 in Bildern Revue passieren. Die Mitterfelser feierten zehn Jahre historische Hien-Sölde, 40 Jahre Singkreis und 75 Jahre Wasserwacht. Weitere gesellschaftliche Höhepunkte waren neben Theater-Aufführungen und Konzerten, der Marktmeile und dem Christkindlmarkt auch die Ausstellungen „Ausgezeichnet. 20 Jahre Denkmalpreis des Bezirks Niederbayern“ in der Hien-Sölde, „Waldverwandtschaften“ im „Haus der Begegnung“ sowie „Das Alte erhalte, Neues gestalte“ im Burgmuseum. Die Neugestaltung und Sanierung der Grund- und Mittelschule und der Kläranlage sowie die Erschließung der Erweiterung des Baugebietes Pimaisset konnten abgeschlossen werden.

Das Quartiersmanagement für Senioren-Angelegenheiten ging erfolgreich an den Start, das Wohnheim für Menschen mit Behinderung der KJF feierte Richtfest und die Tennishalle wurde nach Renovierung wiederöffnet. Auch für 2024 habe sich die Marktgemeinde einiges vorgenommen, so Liebl. Eines der größten Bauprojekte: Die Instandsetzung der Brücke „Waldeck“ soll in Angriff genommen werden.

Bericht und Bild : SR-Tagblatt, 16.1.2024

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