Festlicher Familiengottesdienst in der evangelischen Heilig-Geist-Kirche

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    Ostern als Gottes neuer Weg - Festlicher Familiengottesdienst in der evangelischen Heilig-Geist-Kirche


    Traditionell wird in der evangelischen Heilig­-Geist-Gemeinde das Osterfest als Familiengottesdienst gefeiert, der von Diakon Walter Peter und einem Team mit jungen und alten Gemein­demitgliedern gestaltet wird. In die­sem Jahr stand die Feier unter dem Wort "Vom Stein befreit" und be­schäftigte sich mit verschiedenen Steinen: dem Stein vor Jesu Grab, der plötzlich fort war, weil sich Christi Leben nicht von einem Stein erdrücken ließ. Und von den Stei­nen, die Menschen als Lasten mit sich herumtragen und die den Weg zwischen ihnen versperren. Als Symbol für diese Last durften die Gottesdienstbesucher sich einen Kieselstein auswählen.

    Doch zunächst herrschte in der Kirche Fröhlichkeit vor. Die Oster­kerze wurde feierlich hereingetra­gen und verbreitete ihr Licht im Raum. Fröhliche Lieder wurden ge­sungen in der österlichen Verhei­ßung: "Die Nacht ist vorbei, der Herr ist auferstanden".

    Die Kreuzigung Jesu habe Hoffnungen zerstört, erklärte Diakon Walter Peter. Die Hoffnung der Jün­ger Jesu auf eine neue Welt mit Jesus Christus, in der Gott für alle Men­schen da ist. Die Frauen am Grab Jesu gelangten als Erste von der Dunkelheit ins Licht: "Der Stein am Grab ist fort, Jesus lebt".

    Auch den Menschen liegen oft Steine auf der Seele, an denen sie schwer zu tragen haben, Steine der Angst und der Armut, Steine aus Einsamkeit oder Schuld, hieß es weiter. "Eine Mauer, an der Men­schen selbst immer weiter bauen". Die Gottesdienstbesucher durften aktiv werden: Sie konnten ihre Last benennen und symbolisch mit dem Stein am Altar ablegen. "Wir dür­fen das, was uns bedrückt, abge­ben", sagte Diakon Walter Peter. Er begleitete den Moment mit leiser Meditationsmusik auf der Gitarre.

    Der Stein am Grab ist nicht das Ende, erklärte der Geistliche. Gott kann auch Steine der Seele beiseite­schieben, damit es hell und licht werde und der Weg zu neuem Leben frei werde. "Dies ist die Hoffnung von Ostern: Gott steht uns in allen Lebenslagen zur Seite. Denn Ostern beginnt der neue Weg Gottes mit uns Menschen" .

    Mit einem freudigen Halleluja, mit Fürbitten und Vaterunser ende­te der Familiengottesdienst. Für die jungen Besucher gab es noch eine Osterüberraschung: Ingeborg Peter hatte wunderschöne Osternester ge­bastelt. Die wurden im Pfarrgarten versteckt und von den Kindern mit großem Vergnügen gefunden.

    Bericht : erö (SR-Tagblatt, 10.4.12)

     

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