Badfest fand trotz des schlechten Wetters statt: Becken war meist verwaist

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500 Bahnen wur­den geschwommen

Es stand zwar fest, dass das Wetter nicht gut werden würde, aber die Verantwortlichen des Badfördervereins und der Wasserwacht ließen sich nicht entmutigen und so startete das Badfest am Samstagmittag mit einem gemütlichen Mittagessen und dem begehrten Steckerlfisch und Schmankerln vom Grill.

Auch beim Kaffeetrinken fanden sich Gäste ein. Für Musik sorgte zunächst DJ Berny, der viele alte Schlager und Songs auflegte.


Auf dem Badgelände herrschte trotz dunkler Wolken und stürmischer Winde reges Treiben: Es wurde fleißig am Glücksrad gedreht und Lose verkauft, denn die Tombola bot tolle Hauptpreise. Beim Kinderprogramm mit Maria und Andi Liebl vom Kinderförderverein war viel geboten: es wurde Mandalas gemalt, im Sandkasten auf Schatzsuche gegangen und mit selbst gebastelten Schwammbomben ins Ziel geworfen.

Bunte Buttons konnten gedruckt werden. Nicht nur für Kinder interessant war das Bogenschießen mit Stefan Magerl. Auch Jugendliche ließen sich in den Sport einführen und trafen oft ins Schwarze. Den Erlös spendete Magerl dem Badförderverein. Gleich nebenan wurden spannende Beach-Volleyball-Wettkämpfe von sechs Hobbymannschaften aus der Region ausgetragen. Und wie immer war auch die Seilrutsche von Kindern dicht umlagert. Das Schwimmbecken war wegen der kalten Witterung meist verwaist.

Trotzdem wagten sich einige Mutige ins geheizte Becken und zogen unter dem Motto „Wie fit ist Mitterfels“ ihre Bahnen. „Es wurden trotzdem 500 Bahnen geschwommen. Das Geld kommt dem Badförderverein zugute“, meinte Hubert Stenzel, Vorsitzender des Fördervereins. Vor allem Kinder seien im Wasser gewesen. Beim Abendessen wurde es richtig zünftig mit Musik von „Norbert und Gerhard“, mit der Preisverleihung des Volleyballturniers und der Verlosung der Tombolapreise. Und abschließend traf man sich in der Bar bei Musik von der Band „Mitanand“.

Bogener Zeitung, 18.7.2017, erö

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