Jahresversammlung 2017 des Badfördervereins

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„Wir for­dern die Ge­ne­ral­sa­nie­rung“ -För­der­ver­ein ver­fasst Brief an Ge­mein­de – Frei­bad öff­net am 13. Mai

Der Rückblick auf das vergangene Jahr und ein Ausblick auf 2017 bestimmten die Jahresversammlung des Badfördervereins unter der Leitung des Vorsitzenden Hubert Stenzel im Landgasthof Fischer. Eine erfreuliche Mitteilung war, dass das Mitterfelser Panoramabad am Samstag, 13. Mai, geöffnet werden solle, wenn das Wetter mitspielt, so Stenzel. Das Badfest findet wieder zusammen mit der Wasserwacht am Samstag, 15. Juli, statt.
Vieles sei im abgelaufenen Vereinsjahr angeschafft worden: unter anderem eine Sitzgarnitur für die Wärmehalle, eine Werbefläche im Eingangsbereich und Nützliches für das Badfest. Auch an Veranstaltungen von Vereinen habe man teilgenommen. Gedankt wurde der Wasserwacht mit Sandra und Tino Groth, dem Bademeister Adolf Irlbeck, der beim Badfest als Gesangsstar auftrat, den Landfrauen für den Kaffee- und Kuchenstand und allen freiwilligen Helfern. Stenzel trug den Kassenbericht vor, der zwar ein leichtes Minus gegenüber 2015 zeigt, aber dennoch ein Plus aufweist. Die Kasse wurde geprüft und für in Ordnung befunden, Kassenwartin Christa Groth konnte entlastet werden. Bürgermeister Heinrich Stenzel würdigte die Verdienste des 2002 gegründeten Badfördervereins, appellierte aber an die Mitterfelser Bürger, das Freibad häufiger als bisher zu besuchen, um mitzuhelfen, die großen Defizite zu mindern. Die Marktgemeinde investiere jährlich zwischen 125000 und 135000 Euro in das Bad.
Kostenloses WLAN

In der neuen Badesaison werde es kostenloses WLAN und eine kleine Tauschbücherei für die Besucher geben, gab Stenzel bekannt. Bademeister Adolf Irlbeck berichtete von einer Fortbildung, die er absolviert hat, und von erhöhten Auflagen bezüglich der Wasserqualität. Diese Auflagen zwängen einige Freibäder zur Schließung, meinte Irlbeck. Für 2017 seien keine größeren Anschaffungen vorgesehen, da man beim Förderverein seit Langem auf die umfassende Sanierung des Freibades warte, erklärte Hubert Stenzel. „Unser Bestreben ist es, alles zur Erhaltung des Freibades zu tun.“ Dazu gehörte ein offener Brief an die Gemeinde, den Stenzel vorlas. Hier einige Punkte daraus: „Der Förderverein hat mit vielen Aktionen bisher mehr als 100 000 Euro in das Freibad investiert und damit die Attraktivität des Bades erheblich gesteigert. Unser Ziel ist es, dass nach 40 Jahren das Freibad generalsaniert wird. Die vorgeschriebenen technischen Voraussetzungen sind überholt und bedingen eine Erneuerung ...“ Mit Blick auf die zahlreichen Ertrinkenden und die Tatsache, dass viele Kinder und Jugendliche nicht schwimmen können, sei es wichtig, das Bad zu erhalten. Es diene außerdem der Freizeitgestaltung und sei eine Notwendigkeit in einer Gemeinde, die sich als Wohngemeinde mit gehobener Wohnqualität versteht, heißt es weiter. „Wir fordern deshalb eine kurz- bis mittelfristige Umsetzung einer Generalsanierung unseres Freibades.“

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