Ein Weihnachtsmarkt wie aus dem Bilderbuch

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18. Mitterfelser Christkindlmarkt des Skiclubs - wieder mit Platzerl-Elch

Die Mitterfelser haben immer Glück mit ihrem Christkindlmarkt. Milde Temperaturen und gutes Wetter lockten auch in diesem Jahr viele Besucher auf die Burg und rund um die Sankt Georgs-Kirche, wo der Skiclub des TSV seinen 18. Christkindlmarkt präsentierte. Dicht umlagert waren die Stände mit Punsch und Glühwein, unzählige Würstlsemmeln, Suppen, Schupfnudeln und Cookies wurden ausgegeben, heiße Maroni fanden reißend Abnehmer und der Badförderverein buk viele knusprige Waffeln. Zum ersten Mal wurden auch heiße Cocktails ausgeschenkt. Die Bewirtung hatte der Gastgeber, die Skiabteilung des TSV Mitterfels, übernommen, und dank der engagierten jungen Mannschaft mit Stefan Schmaderer an der Spitze klappte alles wie am Schnürchen.

 

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Stefan Schmaderer, Bürgermeister Heinrich Stenzel, Adi Pöschl und der Platzerl-Elch eröffneten den Christkindlmarkt.

In ihren Grußworten zur Eröffnung freuten sich Adi Pöschl vom TSV und Stefan Schmaderer über die ungebrochene Attraktion des Christkindlmarktes und dankten dem engagierten Vorbereitungsteam. Der Christkindlmarkt sei nach Gartenfestival und Marktmeile das dritte Highlight auf der Burg Mitterfels, betonte Bürgermeister Heinrich Stenzel. "Das Ambiente passt, das Gelände rund um die Burg und die Sankt Georgskirche sind ideal zum Feiern". Zum zweiten Mal war der Platzerl-Elch dabei, der fleißig Spekulatius verteilte.

Geboten war jede Menge Handwerkskunst in gehobener Qualität an mehr als 40 Ständen: Tee und Schmuck, Christbäume und Misteln, Weihnachtsdeko und Mineralien, Hüte und Mützen, Naturseifen, Hochprozentiges und Erfrischendes waren zu finden. Der Leierkastenmann Franz Rackl spielte für die Aktion "Sternstunden", und gleich nebenan bot die Familie Rackl Holzsterne in jeder Größe ebenfalls für diesen guten Zweck an. Mit dabei waren wieder Vertreter des Vereins MUSA'ADE mit Schnitzereien aus Bethlehem und der Ukunda-Hilfe mit Kunsthandwerk aus Kenia.

 

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Viele Holzsterne wurden für die Aktion "Sternstunden" verkauft.

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Textile Kunstwerke bot die Quiltgruppe "flickwerk". - Hier wurden Weihnachtskarten gebastelt.

Ein besonderes Highlight war die Ausstellung von kunstvollen Quilts der Gruppe "flickwerk" in der Sankt Georgskirche. Diese Decken, Wandteppiche und kleinen Patchworkarbeiten sind wahre textile Kunstwerke. Die Mitterfelser Vereine waren mit Bücherflohmarkt, Waren aus Fairem Handel und Köstlichkeiten aus Äpfeln vertreten.

Lohnenswert war auch ein Besuch im Burgmuseum mit Gefängniszelle und bäuerlichem Handwerk. Und für die Kinder war Basteln mit dem Jugendrotkreuz angesagt.

Unverzichtbar die Musik: In der Sankt Georgs-Kirche gaben die "Micbites" von Klaudia Salkovic-Lang zweimal ein kleines, aber feines Konzert: Unter dem Motto „It's Christmastime" sangen die sieben Mädels solo und gemeinsam mit viel Charme und Ausdruck Klassisches und Pfiffiges rund um Nikolaus und Weihnachten. Ein echtes Highlight am Weihnachtsmarkt.

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Ein Höhepunkt war das kleine Konzert von "Micbites" in der Sankt Georgskirche.

Der Musikverein Mitterfels fehlte ebenfalls nicht und zauberte mit adventlichen und vorweihnachtlichen Liedern Weihnachtsstimmung auf die Burg.
Als es dunkel wurde, riss der Besucherstrom keineswegs ab, denn im Burghof war die bekannte Trommelgruppe "Kusonga" von Bernhard Wurm mit heißen Rhythmen aus Afrika und Südamerika zu hören. Burgbrücke und Burgmauern waren in zauberhaften Lichterglanz getaucht und am Lagerfeuer traf man sich zum letzten Ratsch bei Glühwein und Punsch.

 

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Die Trommelgruppe "Kusonga" bot zum Schluss heiße Rhythmen.


 

Quelle: Elisabeth Röhn, in: SR-Tagblatt vom 3. Dezember 2013, Seite 17

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