Bilanz zum ersten Kunstsymposium

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Einmaliges Konzept in Szene -Bilanz zum ersten Kunstsymposium

Im Juli fand zum ersten Mal ein Kunstsymposium auf der Burg Mitterfels statt, eine Begegnung von Künstlern der verschiedensten Stilrichtungen: bildende Kunst, Musik, Foto- und Lichtinstallation, Percussion, digitale Kunst und Film, Holzkunst und nicht zuletzt Kunst am Haar. Daneben gab es ein Gesprächskonzert zum Thema „Aufbruch zur musikalischen Moderne“ mit dem bekannten Musikprofessor Siegfried Mauser. Auch Schüler aus zwei Straubinger Gymnasien waren in das Geschehen eingebunden.

„Wir wollten für Künstlerinnen und Künstler aus der Region ein Forum schaffen, um sich mit klassischer, aber auch moderner, zeitgenössischer, innovativer und schöpferischer Kunst zu präsentieren“, so die Initiatoren, der Verkehrs- und Kulturverein Mitterfels mit seiner Vorsitzenden Sigrun Baumann. Die künstlerische Leitung hatte der Mitterfelser Künstler Alexander Stern. „Es sollte ein Miteinander und Austausch von Künstlern und Besuchern sein.“ Dieses Ziel ist erreicht worden, die Resonanz bei Besuchern und Künstlern war positiv. „Ein bisher einmaliges Konzept in der Kunstszene“.

Höhepunkte seien einmal die beiden Konzerte gewesen: das Chorkonzert mit Gesang und Flöte unter der Leitung von Markus Becker und der Konzertabend mit Professor Mauser und Amelie Sandmann mit Hinführung zu zeitgenössischer Musik.

Das „Wandelkonzert“ im Burgmuseum mit dem bekannten Saxofonisten Florian Trübsbach und dem Bassisten Philipp Steen im Rahmen einer kleinen, aber feinen Kunstausstellung begeisterte ebenfalls die Besucher, betonte Baumann.

Im Burgmuseum zeigte auch der Haarkünstler Jürgen Sommerfeld seine Frisier-Show mit fantastischen Kreationen, unter anderem à la Nofretete. Dazu gab es Jazz-Improvisationen mit Trübsbach und Steen. Sehr beeindruckend und gekonnt sei auch die Jam-Session am Sonntagabend von Siegfried Mauser (Piano), Florian Trübsbach (Saxofon), Gregory Charamsa (Percussion) und Philipp Steen (Bass) gewesen. Sie nahmen das Thema der „Hot Sonate“ von Erwin Schulhoff auf, das beim Konzert in der Kreismusikschule zu hören war.

Ob diese Veranstaltung zu einer Dauerhaften in Mitterfels werden kann, wie von vielen Besuchern gewünscht, sei noch offen, erklärte Sigrun Baumann.

Bericht und Bild : erö (SR-Tagblatt, 9.8.2014)