Viele Gäste beim kulturellen Begegnungsfest

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begegnungsfestFlüchtlinge spielerisch kennengelernt - Motto: „Mitterfels fairbindet“

Die Marktgemeinde Mitterfels und der Helferkreis Asylbewerber hatten zu einem kulturellen Austausch mit den Asylbewerbern eingeladen. Es wurde ein großes Begegnungsfest, trotz aller Sprachbarrieren.

Unter dem Motto „Mitterfels fair-bindet“ hatten Initiator zweiter Bürgermeister Heinz Uekermann und sein ehrenamtliches Team mit unzähligen freiwilligen Helfern ihre Ideen mit Kreativität und Engagement umgesetzt. Gefeiert wurde auf dem Gelände des Panoramabades, wo in der Wärmehalle ein orientalisches kaltes Buffet aufgebaut war. Hier zeigte der syrische Koch Samer sein Können. Gleich nebenan gab es feine Kuchen, Torten und das Schmalzgebäck von den Landfrauen. Für zünftige Musik sorgten Bürgermeister Heinrich Stenzel, Florian Murer und Michael Maier. Er wurde später von Andi Stumhofer abgelöst, der mit lustigen Liedern für Stimmung sorgte.

Mit dem Lied „Wir freuen uns, dass ihr gekommen seid“, bot die Übergangsklasse der Mittelschule mit Klassleiterin Eva Suttner den Gästen ein fröhliches Willkommen. Unübersehbare Namenschilder machten das Kennenlernen leichter. „Wir wollen gemeinsam etwas machen“, meinte Heinz Uekermann zur Begrüßung und stimmte auf den Nachmittag ein. Die junge Alba und der Syrer Jassin übersetzten ins Rumänische und Arabische. Das gemeinsame Essen, die vielen Sportangebote und die Spiele halfen schnell, die Sprachbarrieren zu überwinden. Dicht umlagert war die Fußball-Torwand, wo Kinder und Jugendliche gleichermaßen ihren Spaß hatten.

Bald bildeten sich auch „gemischte“ Tischtennismannschaften. Stelzengehen, Pedalolaufen und Jonglage fanden ebenfalls großes Interesse und natürlich wurde auf dem weitläufigen Gelände auch Fußball gespielt. Die kleinsten Gäste durften ihre Heimatflaggen malen und präsentieren. An einem anderen Tisch wurden Kinderhände abgezeichnet. Ein großer Hingucker war das bunte Schwungtuch, unter dem die Kinder vergnügt hindurch liefen. In der Halle fand ein Kinderkino statt mit der Geschichte vom kleinen und vom großen Fisch und einem merkwürdigen Hut. Der Clou: Der Text wurde in Deutsch, Rumänisch und Arabisch erzählt, „damit man mal die fremde Sprache hört“, meinte Marianne.

 

Bogener Zeitung 30.09.2015