Maharadschas, Mogule und Märchenschlösser

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Gabi und Rudi Hopfner berichten von Indienreise

Bereits zum fünften Mal sind Gabi und ihr Ehemann Rudi Hopfner nach Indien gereist. Vor Kurzem haben sie darüber im Gasthaus Fischer-Veri in Mitterfels berichtet und zahlreiche Fotos in ihre Ausführungen miteingearbeitet. Organisiert wurde der Abend für die gesamte Bevölkerung vom Bayerischen-Wald-Verein, Sektion Mitterfels.

 

In mehr als drei Wochen wurde Rajasthan und der indische Norden erkundet. Darüber hinaus führt die Rundreise zu Zielen abseits der normalen Touristenpfade, beispielsweise in ein Dorf in der Nähe von Varanasi. Die Reise startete in Delhi. Erste Station war Jaipur, die sogenannte „PinkCity“. Hier konnte man bei einem Spaziergang durch die Stadt und über den Markt einen ersten Eindruck von der Farbenpracht Rajasthans bekommen. Im bekannten Raj Mandir Kino mit seiner besonderen Architektur erlebte das Ehepaar Hopfner Bollywood-Athmosphäre.

Es folgte ein Ausflug zum Amber Fort, vorbei am Palast der Winde, für das letzte Stück zum Fort dienten Elefanten als Transportmittel. Weiter geht die Reise dann nach Bikaner, wo die Reisenden auf einer Kamelfarm ausführlich über das Nutztier der Wüste informiert werden. Dementsprechend wird die Reise zu einem Wüstencamp dann auch auf Kamelen fortgesetzt. Weiter geht die Reise zur Nomadenstadt Jaisalmer und nach Jodhpur mit einem Besuch der Sambhali-Organisation, welche zum Ziel hat, Mädchen und Frauen mit wichtigen Grundkenntnissen zu versorgen, damit sie ein selbstständiges Leben führen können. Die Stadt Pushkar ist für das farbenfrohe Pushkar-Fest bekannt, hier macht die Reisegruppe zwei Tage Station, um diese eindrucksvolle Tradition mit erleben zu können. Es geht dann weiter nach Bharatpur, wo unter anderem ein großer Vogelpark mit einer Fahrradrikscha erkundet werden kann. Über die Anlage Fatehpur Sikri geht es dann weiter nach Agra zu einem der bekanntesten Bauwerke Indiens, dem Taj Mahal.

Die nächste Station ist Varanasi, eine der wichtigsten heiligen Städte des Landes. Bei einer abendlichen Bootsfahrt auf dem Ganges kann man Pilger erleben, die im Scheine unzähliger Kerzen ihr rituelles Bad nehmen. In einer kleinen Siedlung mit Einheimischen in der Nähe von Varanesi konnten die Reisenden sich einen guten Eindruck von dem indischen Dorfalltag machen.

Die letzten Tage der Reise gehörten Delhi. Gabi und Rudi Hopfner waren sehr beeindruckt von diesem landschaftlich schönen Teil Indiens, von der Gastfreundschaft der Menschen und den vielen Kultur-Schätzen, die es zu sehen gab. Deutlich wurde aber auch der große Unterschied zwischen großem Reichtum auf der einen Seite und dem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung, die in völliger Armut leben.

Statt eines Eintrittsgeldes wurde zum Schluss um eine Spende für die „Kinderhilfe Nepal Mitterfels“ gebeten.

 

Bogener Zeitung , 25.02.2016

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