27. Old- und Young­ti­mer­fahrt mit ins­ge­samt fünf Son­der­prü­fun­gen

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Mal­er­ische Stre­cke bei Son­nen­schein

Eine stimmungsvolle und bestens organisierte Ausfahrt erlebten 32 Fahrer mit ihren Beifahrern und vier Motorradfahrer am Wochenende. Wegen des zunächst regnerischen Sonntagmorgens hatte so mancher Cabriofahrer abgesagt. Doch der Wettergott war gnädig gestimmt und schickte Sonnenstrahlen auf die etwa 160 Kilometer lange Strecke durch den Oberen Bayerischen Wald.

 


Nach einem guten Frühstück im Vereinslokal Fischer wurden die Fahrer um 10 Uhr von Helmut Zwickl auf die Strecke geschickt. Der stellte die verschiedenen Wagentypen mit ihren Besonderheiten vor: Einen eleganten Jaguar XJ6, einen Opel Kadett, Jahrgang 84 in Rallyeausführung, ein sehr seltenes Lancia Fulvia-Coupé oder den Ford 12M, Baujahr 1965, mit Wackeldackel und eingebautem Plattenspieler. Auf der Fahrt waren fünf Sonderprüfungen zu bestehen, wobei die letzte immer ein „harter Brocken“ ist, wie Helmut Zwickl betonte.

Das Schlusslicht machte wieder Hans Attenberger mit seinem Abschleppfahrzeug. Der Streckenverlauf führte über Ascha, Pilgramsberg nach Wiesenfelden und Falkenstein. Auf dem Parkplatz bei der Bergkirche Marienstein auf einer 500 Meter hohen Bergkuppe wurde zu den Sonderprüfungen eins und zwei angehalten. Es ging um zwei Fragen rund um den Motorsport und eine Schätzfrage. Weiter ging es nach Walderbach zum Mittagessen. Vorher mussten bei der dritten Sonderprüfung Hufeisen geworfen werden. Die Sonderprüfung vier verlangte Geschicklichkeit beim Fahren: der Oldtimer musste exakt um eine Reifendrehung nach vorn bewegt werden. In Arnschwang musste die letzte Sonderprüfung absolviert und Fragen rund um die Automobilgeschichte beantwortet werden.

Nach der Stärkung mit Kaffee und Kuchen ging es über Weiding, Windischbergerdorf und Ascha zurück nach Mitterfels, wo die Siegerehrung stattfand.

Pokale bekamen 1. Franz Kelch, 2. Friedrich Baumgartner, 3. Peter Neumann, 4. Dieter Schweiger und 5. Karl Breu. Bei den Motorradfahrern siegte 1. Klaus Härtl, 2. und 3. Reinhard und Sebastian Dorfner, 4. Maximilian Helmbrecht. Hans-Werner Przybilka wurde als ältester Fahrer geehrt, Heinrich Welter hatte das älteste Fahrzeug, einen Opel Olympia, Baujahr 1951, und Johann Hahn bekam einen Preis für die weiteste Anreise. Erfreulich war auch, dass die Ausfahrt ohne Pannen und Unfälle verlaufen war.

Straubinger Tagblatt, 25.7.2017, erö

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