| Mondi-Hotel schließt zum 31.Dezember 2011 |
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| Tourismus, Fremdenverkehr - Tourismus |
| Geschrieben von: erö |
| Samstag, den 17. September 2011 um 19:11 Uhr |
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Bürgermeister Stenzel befürchtet schwerwiegende Auswirkungen auf den Tourismus Am 31. Dezember wird das Mondi-Holiday-Hotel laut Leonhard Dörr, Geschäftsleiter der Mondi-Holiday GmbH, seinen Betrieb einstellen. Diese Nachricht, die Bürgermeister Heinrich Stenzel am Schluss der Sitzung des Marktgemeinderates Mitterfels verkündete, schlug am Donnerstagabend wie eine Bombe ein. Stenzel selbst hatte die Nachricht erst kurz zuvor mittgeteilt bekommen. Das vom Hotel geführte Restaurant "Zirbelstube" wird sogar schon eher schließen, hieß es weiter.
Überraschung und Betroffenheit nicht nur bei der Marktgemeinde und ihren Bürgern, sondern auch bei Direktorin Martina Kandler und ihrem Team. Sie arbeitet bereits seit August 2001 auf der Anlage und war in den Jahren 1992 bis 1994 als Rezeptionistin bei der damaligen Metro angestellt. Die umfassende Renovierung im vorigen Jahr habe zwar ihre Aufmerksamkeit erregt, "aber mit der kompletten Schließung hat niemand gerechnet", sagt Kandler. Gründe für die Schließung seien nach Aussage der Geschäftsführung sinkende Mitgliedszahlen von 1200 im Jahr 2003 auf hochgerechnet 600 Personen im Jahr 2011. Anteilsrechte wurden an Mondi zurückgegeben, die Kosten für den Club explodierten. Insbesondere im Bereich Vermietung habe die Belegung sehr zu wünschen übrig gelassen, bestätigt Martina Kandler. Ein weiterer Kostenfaktor seien die Nachtspeicheröfen, die enormen Strom verbrauchen. "Im Restaurant sind uns die Nebenkosten wie Strom, Gas und Wasser regelrecht davon gelaufen", sagt sie. Neben Direktorin Martina Kandler sind neun feste Mitarbeiter und etwa 25 Aushilfskräfte, überwiegend Frauen, von der Schließung betroffen. Ferienanlage gibt es seit Ende der 70er-Jahre Die Ferienanlage des heutigen Mondi-Holiday-Hotels mit 35 Ferienwohnungen wurde Ende der 70er-Jahre von der Bauherrengemeinschaft Pongratz-Berghammer ins Leben gerufen. Investoren wie Einzelpersonen oder Firmen erwarben Appartements zur Eigennutzung oder Vermietung. Ende der 30erJahre ging die Anlage an den MetroKonzern, der aber das Time-Share Geschäft nicht als Kernaufgabe ansah. Vor etwa acht Jahren übernahm Leonhard Dörr die Leitung, der bereits bei Metro die Geschäftsleitung übernommen hatte. Restaurant und Tennishalle sind bis heute im Besitz der Familie Berghammer. Acht Häuser laufen in Deutschland unter dem Namen Mondi-Holiday, dazu kommt jeweils eines in Österreich und Südtirol. Die Clubmitglieder haben die Möglichkeit, einmal im Jahr im eigenen Appartement Urlaub zu machen. Doch kann auch getauscht werden, wenn man einmal woanders hinfahren will. So fanden sich immer wieder auch viele ausländische Gäste in Mitterfels ein. Vor allem bei großen Ereignissen wie der Fußballweltmeisterschaft, als einmal elf Nationen im MondiHotel zu Gast waren. Ein besonderes Flair, das man nicht überall fände, meint Martina Kandler. Viel Herzblut in das Unternehmen gesteckt Viel Herzblut hat die Direktorin in den zehn Jahren ihrer Tätigkeit in das Unternehmen gesteckt. Vor allem der Betrieb der Zirbelstube habe ihr sehr am Herzen gelegen, sagt sie. "Ohne Gastronomie hätten wir schon längst schließen müssen".
Vieles habe sie versucht anzustoßen: Der Anschluss an "Kinderland Bayern" sei erfolgreich gewesen. Mit neuen Konzepten wie "Familien-oder Wellness-Urlaub" sei sie aber nicht durchgekommen. Ein neuer Schwerpunkt "Tagungsgeschäft" mit Nutzung des Hauses des Gastes sei mit vielen Anfragen gut angelaufen. "Nach einem sehr ruhigen Jahresanfang läuft es seit April sehr gut dank unseres engagierten Teams", sagt Kandler. Deshalb sei die Schließung zu diesem Zeitpunkt besonders bitter für sie. "Jetzt werde ich den Gang zum Arbeitsamt antreten müssen". Auch Bürgermeister Heinrich Stenzel ist alles andere als glücklich über die Schließung des größten Tourismusbetriebes in der Marktgemeinde. "Das hat sehr schwerwiegende, negative Auswirkungen auf unseren Tourismus. 80 Prozent der Übernachtungszahlen entfallen auf das Mondi-Holiday-Hotel. Die Kurabgaben werden entsprechend wegfallen. Auch wirtschaftliche Einbußen für den Ort sind zu erwarten. Womöglich muss die Stundenzahl in unserem Tourismusbüro zurückgefahren werden". Die beiden Bäder, Hallenbad und Freibad, werden von der Schließung weniger betroffen sein. Prozentual gesehen besuchten nur wenige Gäste aus dem Mondi-Hotel das Hallen- und Freibad, so Stenzel. Welche künftige Nutzung wäre aber wünschenswert für die Marktgemeinde? "Ideal wäre eine Weiterführung als Hotel und das Betreiben der Zirbelstube". Allerdings sei zu erwarten, dass ein Investor die Anlage erwirbt und hier Wohnungen ausbaut, befürchtet der Bürgermeister. Sehr nachdenklich ist Mariele Schrutz, seit 2003 Leiterin des Verkehrsamtes in der Marktgemeinde. Die Kurabgaben werden ohne die Übernachtungen des Mondi-Hotels weitgehend wegfallen. Damit stellt sich auch die Frage nach ihren Arbeitsstunden.
Wirtschaft in der Region
Mondi-Hotel schließt zum Jahresende - Zehn fest angestellte Mitarbeiter und etwa 25 Aushilfskräfte sind betroffen
Rückschlag für den Tourismus in Niederbayern: Zum Ende des Jahres wird das Mondi-Holiday-Hotel in Mitterfels, das zu den größeren Beherbergungsbetrieben im Landkreis Straubing-Bogen zählt, schließen. Wie die Geschäftsleitung mitteilte, werde ein vom Hotel geführtes Restaurant schon eher seinen Betrieb einstellen. Die Schließung wird mit zu hohen Kosten und einer rückläufigen Belegung begründet. Zehn fest angestellte Mitarbeiter und etwa 25 Aushilfskräfte, überwiegend Frauen, sind von der Schließung betroffen. Die Ferienanlage des heutigen Mondi-Holiday-Hotels mit 85 Ferienwohnungen wurde Ende der 70er-Jahre von einer Bauherrengemeinschaft erstellt. Investoren wie Einzelpersonen oder Firmen erwarben die Appartements zur Eigennutzung oder zur Vermietung. Ende der 80er-Jahre ging die Anlage an den MetroKonzern, der aber das Geschäft nicht als Kernaufgabe ansah. Vor etwa acht Jahren übernahm Leonhard Dörr, der bereits bei Metro die Geschäftsführung innehatte, die Leitung. Acht Häuser laufen in Deutschland unter dem Namen Mondi Holiday, dazu kommt je eines in Österreich und eines in Südtirol. Der Bürgermeister des Luftkurortes Mitterfels, Heinrich Stenzel, bedauerte gegenüber unserer Zeitung die Schließung des größten Tourismusbetriebes in der Marktgemeinde: "Das hat schwerwiegende, negative Auswirkungen auf unseren Tourismus. 80 Prozent der Übernachtungszahlen entfallen auf das Mondi-Holiday-Hotel. Die Kurabgaben werden entsprechend wegfallen. Auch wirtschaftliche Einbußen für den Ort sind zu erwarten."
Bericht und Bilder : erö (SR-Tagblatt, 17.9.2011)
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meine Mail: h-bambach@web.de
bitte melden Sie sich doch, damit wir gemeinsame Sachen angehen könnten.
Danke Bambach
Ein Schelm, der böses dabei denkt...........
......Allerdings sei zu erwarten, dass ein Investor die Anlage erwirbt und hier Wohnungen ausbaut, befürchtet der Bürgermeister........
Wer ist evtl. der Investor und welche Namen stecken dahinter?????......
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......... Anmerkung der Redaktion ...................
SEHR GEEHRTER HERR xxxxxx .
normalerweise veröffentlichen wir nur Kommentare, bei denen der Name angegeben wird. Wir bitten Sie, dies in Zukunft zu berücksichtigen.
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Setzen Sie uns weiter in Kenntnis.
a. Warum wurde der Club auf Kosten der Mitglieder umfangreich renoviert?
b. Warum wurde bei der Renovierung keine moderne Heizungsanlage eingebaut?
c. Warum gibt es in einem Club, der nicht oder wenig genutzt wird so viel Personal?
d. Warum können Clubmitglieder selten in den Club einbuchen?
e. Warum wurden die Clubmitglieder nicht bereits in den letzten Jahren immer wieder auf die Gesamtsituation hingewiesen?
f. Wieso erfuhren die Mitarbeiter durch eine Presseinformation von der Situation und der Schließung der Anlage?
- Wie seriös ist es, dass mir in 2009 noch Wochen zum Kauf angeboten
wurden ohne Hinweis auf die Situation im Club?
g. Wieso wurde die Gemeinde nicht in die Situation eingebunden ?
h. Wieso wurde nicht über eine geänderte Nutzung in Verbindung mit den Vereinsmitgliedern nachgedacht?
Wenn die wirtschaftliche Situation im Umfeld des Clubs so ist, wie sie dargestellt wird, wird es kaum möglich sein, Einzimmerappartements zum Preis von 25.000,-- € in dieser Menge zu verkaufen, das gleiche gilt für die größeren App. – Entweder die Infrastruktur ist gut – dann stimmt mit der Führung des Clubs etwas nicht oder die Infrastruktur ist schlecht, dann können diese Erlöse nicht kurzfristig erzielt werden.
Diese Fragen müßten zunächst alle geklärt werden, dann kann über die Auflösung des Vereins und der Schließung der Anlage beschlossen werden.
Ich denke, dass damit die Show noch nicht zu Ende ist