Cel­lo-Boom in Mu­sik­schu­le -Kin­der und Ju­gend­li­che ge­stal­ten Vor­spiel­abend

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Seit Musiklehrerin Barbara Wolf-Eckmann an der Kreismusikschule in Mitterfels Cello-Unterricht gibt, hat ein regelrechter Cello-Boom begonnen.

Schon Kinder im Grundschulalter spielen auf diesem nicht gerade einfachen Musikinstrument und stellten sich jetzt mit einem Vorspielabend der Öffentlichkeit vor. Auf dem Programm standen kurze, melodische Stücke, teils Klassisches, teils Volkstümliches; dabei zeigte sich, wie abwechslungsreich und interessant Musik auf dem Cello sein kann.

Und die Kinder und Jugendlichen waren mit großem Eifer und Ernst dabei. Viele der jungen Musikanten haben erst ein gutes halbes Jahr Unterricht. Erstaunlich, wie gut sie schon spielen. Den Anfang machte das Cello-Ensemble der Juniors mit einem „Walzer der Elfen“, die Ensemble-Mitglieder spielten aber auch jeweils ein Solostück vor.

Die Freude am Musizieren stand den jungen Musikern ins Gesicht geschrieben. Sie spielten mal in Begleitung von Barbara Wolf-Eckmann, mal begleitet vom Großvater oder Vater und als Duo, was ja bedeutet, dass man auf den anderen hören muss. Auch Joachim Alt stellte sich als Klavierbegleiter zur Verfügung. Zum Schluss waren die Juniors noch einmal an der Reihe mit einem anspruchsvollen Stück aus der Ouvertüre zur Oper „Wilhelm Tell“ von Rossini. Gefolgt von Abiturientin Sophia Fritsch, die sich mit zwei Sätzen aus der Sonate Nr. 6 von Marcello von ihrer „Cello-Familie“ verabschiedete. Dass man auch als Erwachsene ein Musikinstrument an der Kreismusikschule lernen kann, bewies Gertraud Pilsak.

Sie ist Mitglied im Salonorchester, ebenfalls Schülerin von Barbara Wolf-Eckmann und vertritt diese gelegentlich. Gertraud Pilsak stellte sich mit dem Rondo-Allegro aus einer Sonate von B. Romberg vor, das sie mit viel Ausdruck vortrug. Beim Zuhören vergaß man einmal mehr, wie viel Mühe und Fleiß hinter so einem Vorspielabend stecken.

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