Ma­ri­an­ne-Ro­sen­baum-Schu­le wird Fair­tra­de­schu­le

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Fai­res Früh­stück für Schü­ler

Das Fairtrade-schulteam der Marianne-Rosenbaum-Schule, Staatliche Berufsschule III Straubing-Bogen, richtete am Freitag vor den Osterferien an der Außenstelle Mitterfels für alle Schüler ein Frühstück mit fair, biologisch und regional produzierten Waren aus. Schulleiter Johann Dilger bedankte sich beim Fairtrade-Team, bei der Schülermitverantwortung, bei den Lehrerinnen und besonders bei der Initiatorin Beate Frank für ihren Beitrag, unser Konsumverhalten in Frage zu stellen und zu überdenken. Es gehe darum, mit fairen Preisen auf den Plantagen der Entwicklungsländer für menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen zu sorgen.

Es gehe aber auch darum, den regionalen landwirtschaftlichen Erzeugern für ihre Produkte faire Absatzbedingungen zu ermöglichen. Neben dem Miteinander sei die notwendige Solidarität gegenüber den Produzenten unserer Lebensmittel – weltweit und regional – ein wichtiges Ziel auf dem Weg zur Fairtrade-Schule. Sehr erfreut zeigte sich der Schulleiter darüber, als Ehrengäste Landrat Josef Laumer und Frau Ilse Dimpfl vom Straubinger Weltladen begrüßen zu können. In seinem kurzen Grußwort lobte Landrat Laumer die Schüler für ihr großes Engagement in Sachen Fairtrade. Er betonte, dass man öfter überlegen und genauer hinschauen solle, wo und unter welchen Bedingungen unsere Lebensmittel hergestellt werden. Auf dem Weg zum Fairtrade-Landkreis sei ihm der Fairtrade-Gedanke an seinen Landkreisschulen sehr wichtig. Das machte auch Ilse Dimpfl vom Straubinger Weltladen deutlich. Sehr anschaulich schilderte sie die Produktion von Schokolade und Kaffee unter nicht fairen Bedingungen.

Dahinter stecke oftmals Kinderarbeit und die Ausbeutung von Menschen. Das Fairtrade-Team der Marianne-Rosenbaum-Schule will mit verschiedenen Aktionen die Schüler zum Nachdenken über ihr Konsumverhalten anregen und dazu aufrufen, etwas zu „fair“ändern. Neben Fairtrade-Kaffee, -Tee, -Kakao und -Orangensaft wird an der Schule auch viel Wert auf regionale Waren gelegt. Deshalb standen Eier, Milch, Butter, Käse, Honig, Marmelade, Semmeln, Brezen, Brot sowie Apfelsaft aus regionaler Produktion auf dem „fairen“ Frühstücksbuffet. Die Schüler konnten sich vom Geschmack überzeugen und fair genießen. Sie freuten sich über die große Auswahl fair gehandelter Lebensmittel und so mancher stellte erstaunt fest: „Voi guad!“ Für ihre Arbeit wird die Marianne-Rosenbaum-Schule im Juni offiziell mit dem Siegel „Fairtradeschule“ ausgezeichnet. Sie unterstützt damit auch die Bestrebungen des Landkreises Straubing-Bogen auf dem Weg zum Fairtrade-Landkreis.

Bericht und Bild  : ta (SR-Tagblatt, 28.3.2018)

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