Gro­ße Ju­bi­lä­ums­fei­er zum 90-jäh­ri­gen Be­ste­hen der Fir­ma Dietl Sa­ni­tär

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„Im­mer in ei­ne Rich­tung ge­gan­gen“

„Die Firma Dietl beweist, dass eine umsichtige Geschäftsleitung, qualifizierte Mitarbeiter und die hohe Qualität der Arbeitsleistung durch nichts zu ersetzen sind“, betonte Bürgermeister Heinrich Stenzel aus Anlass des 90-jährigen Bestehens der Mitterfelser Traditionsfirma Dietl, Fachbetrieb für moderne Haustechnik. Toni Hinterdobler, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, brachte ein besonderes Geschenk mit: Er überreichte Klaus Dietl das Ehrenblatt der Handwerkskammer und zeichnete Senior Leo Dietl mit dem Goldenen M aus.

 Mit Ehrengästen, Freunden und Nachbarn, Geschäftspartnern und Mitarbeitern, mit der Segnung der neuen Räume durch Ruhestandspfarrer Xaver Six, in Vertretung von Pfarrer Pater Dominik, und einem großen Dankeschön an alle Beteiligten feierten drei Generationen der Firma Dietl ihr 90-jähriges Bestehen. „Wir sind zusammen immer in eine Richtung gegangen“, betonten die Inhaber Klaus und Annette Dietl und erinnerten an den Beginn 1927, als sich der Spengler- und Installateurmeister Josef Pellkofer mit seiner Frau Anna in Mitterfels niederließ.

Bald habe sich ein seriöser Handwerksbetrieb entwickelt, der auch Lehrlinge ausbildete. 1957 Übernahme des elterlichen Betriebes durch Anneliese und Ehemann Leo Dietl, 1993 Übergabe an Sohn Klaus und Ehefrau Annette, verbunden mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und Vergrößerung. 1995 erfolgte der Neubau des Firmengebäudes an der Straubinger Straße und weitere Neubauten. 2013 konnte das benachbarte Kindergartengebäude erworben werden. Der Turm der ehemaligen Villa blieb erhalten und wurde geschickt in die Planung einbezogen. „Das sei ihr ein wichtiges Anliegen gewesen“, betonte Annette Dietl.

Über drei Generationen hinweg habe sich die Firma Dietl in der Region einen guten Namen gemacht und sei bis heute darauf bedacht, den Wünschen der Kunden gerecht zu werden und gleichzeitig unternehmerisch umsichtig zu handeln, betonte Bürgermeister Heinrich Stenzel. Das sei auch zum Wohl der Marktgemeinde. Dass die Firmeninhaber Klaus und Annette Dietl den Turm des ehemaligen Kindergartens erhalten haben, sei ihm eine besondere Freude und nun ein prägendes Wahrzeichen in der Gemeinde. „Unternehmen wie diese machen Bayern stark und sind ein Standbein für den Wohlstand“, meinte der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier. Die Entwicklung der Firma Dietl sei beeindruckend. Das klassische Familienunternehmen mit seinen 20 Mitarbeitern und einer starken Bindung an die Heimat biete Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Region.

 

Auch die Verbindung von Alt und Neu sei hervorragend gelungen, meinte Zellmeier. MdL Hans Ritt, selbst Handwerksmeister, machte es sehr kurz, sagte danke, würdigte die Leistungen der Familie Dietl, – „sie erinnern sich an ihre Wurzeln und denken an die Zukunft“ – und schloss mit einem Kompliment: „Wo die Firma Dietl gearbeitet hat, ist das Ergebnis mustergültig“. Stellvertretender Landrat Ferry Eckl lobte den Zusammenhalt der Generationen und freute sich über den gebliebenen Turm: „Das ist der Leuchtturm der Sanitäreinrichtung Dietl!“ Als Meister habe Klaus Dietl sein Fach gelernt, sei als Kopf des Unternehmens Impuls- und Ideengeber, habe aber auch das Risiko zu tragen, meinte Toni Hinterdobler, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. Unternehmersein sei nicht einfach.

Die Kunden seien anspruchsvoller und bequemer geworden. Nur bei Kompetenz in Beratung, Planung und Ausführung bei modernster Technologie habe man eine Chance. Dem schloss sich die Besichtigung der neuen Räume an. Ein Glückwunschständchen gab es vom Duo Heinrich und Norbert Stenzel.

Bericht und Bilder : Straubinger Tagblatt, 1.8.2017, erö

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